
Drew Barrymore: Kinder, ADHS, Beziehung und aktuelle Karriere
Man kennt sie als quirlige Gertie aus E.T. oder als romantische Hauptfigur in 50 erste Dates – aber Drew Barrymore ist heute vor allem eines: eine Mutter, die ganz offen über ihre psychischen Probleme spricht. Ihre Kindheit war turbulent, ihre Jugend von Süchten geprägt, und doch hat sie sich zur fürsorglichen Mutter von zwei Töchtern gewandelt. Dieser Artikel zeigt, wie die Schauspielerin und Talkshow-Moderatorin mit ADHS, Angststörungen und ihrer bewegten Vergangenheit umgeht – und was das für ihr Leben heute bedeutet.
Vollständiger Name: Drew Blythe Barrymore ·
Geburtsdatum: 22. Februar 1975 ·
Anzahl Kinder: 2 (Töchter Olive und Frankie) ·
Bekannteste Filme: E.T. – Der Außerirdische, 50 erste Dates, Die Hochzeit meines besten Freundes ·
Aktuelle Tätigkeit: Talkshow-Moderatorin (The Drew Barrymore Show)
Kurzüberblick
- Zwei Töchter: Olive und Frankie (Biography.com (Autorenporträt))
- Vater: Will Kopelman (Biography.com (Autorenporträt))
- Gemeinsames Sorgerecht (Biography.com (Autorenporträt))
- ADHS und Angststörungen (Entertainment Weekly (Interviewbericht))
- Offener Umgang mit Psychotherapie (Entertainment Weekly (Interviewbericht))
- Körperliche Zuneigung als Bewältigungsmechanismus (Entertainment Weekly (Interviewbericht))
- The Drew Barrymore Show (seit 2020) (Wikipedia (Biografie))
- Schauspiel- und Produktionsprojekte (Wikipedia (Biografie))
- Beauty-Marke und Buchveröffentlichung (Wikipedia (Biografie))
- Kindheit in Hollywood (Biography.com (Autorenporträt))
- Durchbruch mit E.T. (Biography.com (Autorenporträt))
- Emanzipation mit 14 Jahren (Biography.com (Autorenporträt))
Sechs Fakten, ein Muster: Drew Barrymores Leben ist eine Geschichte von Brüchen und Wiedergewinnung – jede wichtige Station offenbart eine neue Facette ihrer Persönlichkeit.
| Kennzahl | Details |
|---|---|
| Geburtsdatum & Ort | 22. Februar 1975 in Culver City, Kalifornien |
| Beruf | Schauspielerin, Produzentin, Talkshow-Moderatorin |
| Bekannt für | E.T., 50 erste Dates, Charlie’s Angels |
| Aktuelle Beziehung | Ledig (Stand 2025) |
| Kinder | Olive (geb. 2012) und Frankie (geb. 2014) |
Wie viele leibliche Kinder hat Drew Barrymore?
Drew Barrymore hat zwei Töchter: Olive, geboren 2012, und Frankie, geboren 2014. Beide Kinder stammen aus ihrer Ehe mit Will Kopelman.
Wie heißen Drew Barrymores Töchter?
- Olive Barrymore Kopelman – geboren am 26. September 2012
- Frankie Barrymore Kopelman – geboren am 22. April 2014
Wer ist der Vater ihrer Kinder?
Der Vater der beiden Mädchen ist Will Kopelman, ein Kunstberater, den Barrymore 2012 heiratete. Die Ehe hielt bis 2016, als sich das Paar trennte und scheiden ließ.
Wer hat das Sorgerecht für Olive und Frankie?
Seit der Scheidung üben beide Eltern das gemeinsame Sorgerecht aus. Barrymore betont immer wieder, wie wichtig ihr die gemeinsame Erziehung mit Kopelman ist – ein bewusster Bruch mit ihrer eigenen Kindheit, in der sie kaum elterliche Führung erlebte.
Die Implikation: Barrymores Leben zeigt, dass Brüche in der Kindheit nicht das gesamte Leben bestimmen müssen – wenn man die Verantwortung für die eigene Heilung übernimmt.
Barrymore muss ihre öffentliche Rolle als Talkmasterin mit der privaten Verantwortung für zwei Kinder vereinbaren – ein Spagat, den sie aktiv gestaltet, indem sie ihre Kinder weitgehend aus dem Medienrummel heraushält.
Ist Drew Barrymore in einer Beziehung?
Seit der Scheidung von Will Kopelman im Jahr 2016 ist Drew Barrymore nach öffentlichen Angaben nicht in einer festen Beziehung. Sie hat sich stattdessen auf ihre Töchter und ihre Karriere konzentriert.
War Drew Barrymore jemals verheiratet?
- 1994–1995: Jeremy Thomas (Blind Date mit dem Barkeeper, annulliert)
- 2001–2002: Tom Green (Komiker, geschieden)
- 2012–2016: Will Kopelman (Kunstberater, geschieden)
Mit wem war Drew Barrymore liiert?
Zu ihren bekannten Ex-Partnern zählen der Schauspieler Luke Wilson und der Musiker Fabrizio Moretti. In Interviews betont sie, dass sie heute keinen Druck verspüre, eine neue Partnerschaft einzugehen – ihre Priorität liege bei den Kindern. Der implizite Befund: Barrymores Enthaltsamkeit in Sachen neuer Beziehungen ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung gegen öffentliche Romanzen – getrieben von dem Wunsch, ihren Töchtern Stabilität zu bieten.
Ausgerechnet die Frau, die einst als frühreifer Teenager die Klatschpresse füllte, zieht sich heute konsequent aus dem Rampenlicht ihres Liebeslebens zurück – eine bemerkenswerte Kehrtwende für eine öffentliche Person.
Das Muster: Barrymores Entscheidung, ihr Liebesleben privat zu halten, spiegelt ihren Wunsch nach Stabilität und Kontrolle wider – ein Gegengewicht zu ihrer öffentlichen Kindheit.
Was ist mit Drew Barrymore passiert?
Die Frage, die Fans und Medien immer wieder stellen, hat mehrere Antworten – beruflich, privat und gesundheitlich. Drew Barrymore durchlief eine bewegte Entwicklung, die sie von der frühreifen Kinderschauspielerin zur Talkshow-Moderatorin der USA führte.
Was macht Drew Barrymore heute?
Seit September 2020 moderiert sie die tägliche Talkshow The Drew Barrymore Show, die von ihren Produktionsfirmen produziert wird und auf „optimism TV“ setzt – eine Mischung aus Information, Inspiration und Unterhaltung für ein Daytime-Publikum (The Drew Barrymore Show (offizielle Website)). Daneben spielte sie in der Netflix-Serie Santa Clarita Diet (2017–2019) die Hauptrolle der Sheila Hammond und gewann einen Golden Globe für ihre Rolle in Grey Gardens.
Welche aktuellen Projekte verfolgt sie?
- 2023: Veröffentlichung ihrer Beauty-Linie und ihres Buches Rebel: Das rebellische Leben
- 2024–2025: Fortsetzung ihrer Talkshow, die inzwischen in der fünften Staffel läuft (The Drew Barrymore Show (offizielle Website))
Was das bedeutet: Barrymore hat sich erfolgreich von einer Kinderschauspielerin zu einer Medienunternehmerin entwickelt, die ihre Plattform nutzt, um persönliche Themen zu teilen.
Welche gesundheitlichen Probleme hat Drew Barrymore?
Drew Barrymore hat in Interviews offen über ihre ADHS-Diagnose und Angststörungen gesprochen – zwei Themen, die sie in ihrer Talkshow und in Gesprächen mit Experten regelmäßig aufgreift.
Warum ist Drew Barrymore so körperlich und gefühlsbetont?
Ihre offene, berührende Art – sie umarmt Gäste regelmäßig, spricht über Tränen und Emotionen – wird oft als Teil ihrer Persönlichkeit und ihrer psychischen Gesundheit beschrieben. In Interviews erklärte sie, dass körperliche Zuneigung für sie ein Bewältigungsmechanismus sei, der aus ihrer chaotischen Kindheit resultiere.
Hat Drew Barrymore ADHS oder Angststörungen?
Ja. Sie hat öffentlich bestätigt, dass sie an ADHS leidet und unter Angstzuständen kämpft. Zur Bewältigung praktiziert sie Achtsamkeit und geht regelmäßig zur Therapie. Sie beschrieb sich selbst als „walking cautionary tale“ in Bezug auf frühe Abhängigkeiten und betont, wie wichtig ihr der bewusste Umgang mit ihrer psychischen Gesundheit sei. Der redaktionelle Schluss: Barrymores offene Art ist kein PR-Trick, sondern ein authentisches Coping-Werkzeug. Für Betroffene von ADHS oder Angststörungen: ihre öffentliche Offenheit hat dazu beigetragen, das Stigma um psychische Gesundheit im Showbusiness abzubauen.
Barrymores Beschreibung ihrer psychischen Gesundheit ist persönlich, nicht medizinisch verbindlich. Sie gibt keine professionelle Diagnose weiter, sondern teilt ihre subjektive Erfahrung – was sie für andere Betroffene nicht weniger wertvoll macht, aber eine ärztliche Beratung nicht ersetzt.
Der Haken: Obwohl Barrymore offen über ihre psychische Gesundheit spricht, ersetzt ihre persönliche Erfahrung keine professionelle medizinische Beratung – sie dient als Inspiration, nicht als Vorlage.
Zeitleisten-Signal
Neun Stationen, eine Entwicklungslinie: Barrymores Biografie folgt einem klaren Muster von Krise zu Neuerfindung.
- – Geburt in Culver City, Kalifornien
- – Durchbruch als Gertie in E.T. – Der Außerirdische
- – Emanzipation von den Eltern; Beginn einer schwierigen Phase mit Drogenkonsum und Reha-Aufenthalten
- – Karriere-Neustart mit Filmen wie The Wedding Singer und Ever After
- – Heirat mit Will Kopelman; Geburt der ersten Tochter Olive
- – Geburt der zweiten Tochter Frankie
- – Trennung und Scheidung von Will Kopelman
- – Start der Talkshow The Drew Barrymore Show
- – Veröffentlichung ihrer Beauty-Linie und ihres Buches Rebel: Das rebellische Leben
Bestätigte Fakten und Unklarheiten
Bestätigte Fakten
- Drew Barrymore hat zwei Töchter mit Will Kopelman
- Sie leidet an ADHS und Angststörungen
- Sie ist seit 2016 geschieden und nicht in einer öffentlichen Beziehung
Was unklar ist
- Ob sie eine neue Beziehung hat – keine offizielle Bestätigung
- Die genaue Art ihrer gesundheitlichen Behandlung – Details privat
- Die genauen Arrangements des Sorgerechts – nicht vollständig öffentlich
Stimmen zu Drew Barrymores Leben
„Ich war mit etwa 10 Jahren mit der Mutter eines Freundes Gras konsumiert. Ich war eine walking cautionary tale.“
Drew Barrymore in einem Interview mit Entertainment Weekly (Interviewbericht)
„Meine chaotische Kindheit hat mich motiviert, eine gute Mutter zu sein. Ich will, dass meine Kinder sich sicher fühlen.“
Drew Barrymore im Gespräch mit Motherly (Elternportal)
„Ich habe mich in der Kindheit eher selbst erzogen, als von meinen Eltern erzogen worden zu sein.“
Drew Barrymore gegenüber Marie Claire (Frauenmagazin)
„Das gemeinsame Sorgerecht ist für uns beide das Beste. Die Kinder stehen an erster Stelle.“
Will Kopelman (Ex-Ehemann) über die gemeinsame Erziehung
Wie war Drew Barrymores Kindheit?
Die Kindheit von Drew Barrymore liest sich wie ein Hollywood-Drama: hineingeboren in eine Schauspieldynastie, mit sieben Jahren der weltweite Durchbruch – und dann der tiefe Fall in Sucht und Krise.
War Drew Barrymore als Kind berühmt?
Ja – mit nur sieben Jahren spielte sie 1982 die Rolle der Gertie in Steven Spielbergs E.T. – Der Außerirdische und wurde über Nacht zum Weltstar. Doch der frühe Ruhm brachte enorme Belastungen mit sich: Sie wuchs in einer Familie auf, in der sowohl ihr Vater John Drew Barrymore Jr. als auch ihre Mutter Jaid Barrymore mit eigenen Dämonen kämpften.
Warum wurde sie früh emanzipiert?
Mit 14 Jahren ließ sich Barrymore von ihren Eltern emanzipieren. Der Grund: Sie litt unter Drogen- und Alkoholproblemen, die sie selbst als Folge ihrer instabilen Familiensituation beschreibt. Sie verbrachte 18 Monate im Van Nuys Behavioral Health Hospital und hatte mit 14 Jahren einen Suizidversuch. Nach der Entlassung begann sie, sich Stück für Stück eine neue Karriere aufzubauen – und schaffte mit Filmen wie The Wedding Singer (1998) und Charlie’s Angels (2000) das Comeback.
Barrymores Teenager-Jahre sind bis heute ein zentraler Referenzpunkt für Diskussionen über Kinderschauspieler:innen und psychische Gesundheit. Ihre spätere Offenheit darüber hat das Gespräch über Traumata in der Branche verändert.
Die Erkenntnis: Barrymores Kindheit war geprägt von Vernachlässigung, aber sie hat diese Erfahrung genutzt, um eine bewusste und fürsorgliche Mutter zu werden.
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Ein tieferer Einblick in Drew Barrymores Leben mit ADHS und ihre Kinder bietet ein Beitrag auf Blickkern.
Häufig gestellte Fragen
Wie groß ist Drew Barrymore?
Drew Barrymore ist etwa 1,63 m groß.
Welche Auszeichnungen hat Drew Barrymore gewonnen?
Sie gewann einen Golden Globe für ihre Rolle in Grey Gardens (2009) und erhielt mehrere Filmpreise und Nominierungen.
Ist Drew Barrymore auf Instagram aktiv?
Ja, sie hat mehrere Millionen Follower und teilt regelmäßig Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit.
Welche Filme hat Drew Barrymore produziert?
Sie produzierte unter anderem Charlie’s Angels (2000), 50 erste Dates (2004) und Music and Lyrics (2007).
Hat Drew Barrymore Geschwister?
Sie hat einen Halbbruder, John „Blythe“ Barrymore, und eine Halbschwester, Jessica Barrymore.
Wie heißt Drew Barrymores Talkshow?
Die Show heißt The Drew Barrymore Show und läuft seit 2020 im US-Fernsehen.
Was ist Drew Barrymores Lieblingsrolle?
In Interviews hat sie mehrfach ihre Rolle in E.T. als die prägendste bezeichnet.
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Drew Barrymore ist mehr als eine ehemalige Kinderschauspielerin – sie ist heute ein Symbol für Resilienz und offene Kommunikation über psychische Gesundheit. Für Eltern, die selbst schwierige Kindheitserfahrungen verarbeiten, ist ihre Geschichte eine Einladung, sich nicht zu schämen: die Entscheidung, Therapie und Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren, ist konkret und machbar. Für Fans, die sie nur aus Filmen kennen, lohnt ein Blick auf ihre Talkshow – dort zeigt sich die erwachsene Frau, die aus ihren Brüchen gelernt hat und heute genau das lebt, was ihr als Kind fehlte: Stabilität und Fürsorge.