
VW Amarok 2025: Preis, Motoren, Nachteile & Vergleich
Wer einen Pick-up sucht, der sich auf der Autobahn wohler fühlt als im tiefen Schlamm, stößt schnell auf den VW Amarok. Vom Startpreis ab rund 36.000 Euro bis zur Frage, ob der Motor eigentlich von Ford kommt – dieser Artikel liefert klare Antworten und direkte Vergleiche mit Toyota Hilux und Ford Ranger, gestützt auf offizielle Daten und unabhängige Tests.
Neupreis Amarok (2025): ab ca. 36.000 € ·
Leistungsspanne Motoren: 125 kW (170 PS) bis 177 kW (240 PS) ·
Generationen: zwei seit 2010 ·
Maximale Anhängelast: bis 3.500 kg
Kurzüberblick
- Zweite Generation (ab 2023) basiert auf Ford-Ranger-Plattform (auto motor und sport)
- V6 TDI (165 kW/224 PS) war der stärkste Motor der ersten Generation (auto motor und sport)
- Neupreis Basisversion ca. 47.121 Euro laut ADAC (ADAC)
- Ob der Amarok als Ford-Ableger alle VW-Qualitätsstandards erfüllt
- Wie sich die Leasingraten bei steigenden Zinsen entwickeln
- Ob eine dritte Generation weiter auf der Ford-Plattform aufbaut
- 2010: Markteinführung erste Generation (Wikipedia)
- 2023: Start zweite Generation auf Ford-Basis (auto motor und sport)
- 2025: Aktuelle Preisanpassungen und Modellpflege (ADAC)
- Volkswagen setzt weiter auf den Premium-Pick-up, aber die Plattform-Entscheidung für die dritte Generation ist offen
- Steigende CO₂-Grenzwerte könnten die Motorenpalette verändern
Sechs Kernfakten auf einen Blick – von Bauzeit bis Antrieb:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Bauzeit erste Generation | 2010–2022 |
| Bauzeit zweite Generation | seit 2023 |
| Plattform (2. Gen.) | Ford T6 Plattform |
| Sitzplätze | 5 (Doppelkabine) |
| Getriebe | 6-Gang-Schaltgetriebe oder 10-Gang-Automatik |
| Antrieb | Hinterradantrieb oder Allradantrieb (4MOTION) |
Wie viel kostet ein VW Amarok?
Neupreis und Modellvarianten
- Die Basisversion (Amarok) startete beim Bestellstart im Januar 2023 bei 47.121,62 Euro brutto (auto motor und sport).
- Der Amarok Life ist laut ADAC ab 52.798 Euro erhältlich (ADAC (Verkehrsclub)).
- Die Topmodelle PanAmericana und Aventura mit V6-Diesel starten bei 69.009 Euro bzw. 70.163 Euro (ADAC (Verkehrsclub)).
Gebrauchtpreise im Überblick
- Gebrauchte Amarok der ersten Generation sind ab etwa 15.000 Euro (Baujahr 2011) zu finden.
- Modelle aus zweiter Generation (ab 2023) sind noch selten und kosten meist über 40.000 Euro.
Leasingangebote
- Leasingraten für einen VW Amarok liegen typischerweise zwischen 299 und 600 Euro monatlich, abhängig von Laufzeit, Anzahlung und Ausstattung.
Die Entscheidung fällt je nach Geldbeutel und Fahrprofil unterschiedlich aus – für Sparsame ist der Gebrauchtwagen der ersten Generation die wirtschaftlichste Wahl.
Welche Nachteile hat der VW Amarok?
Hoher Verbrauch und Emissionen
- Der V6-Diesel der ersten Generation verbraucht laut Hersteller ab 8,0 l/100 km, in der Praxis oft über 10 Liter.
- Die CO₂-Emissionen liegen ab 234 g/km (NEFZ) – das bedeutet hohe Kfz-Steuer.
Wartungskosten und Ersatzteile
- Wartungskosten liegen über dem Durchschnitt der Pick-up-Klasse, teils wegen aufwändiger Allradtechnik und Ford-Bauteilen.
- Ersatzteile für die zweite Generation sind noch nicht lange am Markt, daher können Preise schwanken.
Platzangebot im Fond
- Die Rücksitzbank der Doppelkabine ist knapp bemessen – Erwachsene auf langen Strecken fühlen sich beengt.
Komfort im Vergleich zu SUV
- Typisch Pick-up: Die hintere Starrachse federt Stöße weniger elastisch weg als ein SUV mit Einzelradaufhängung.
Der Amarok ist ein komfortabler Pick-up, aber kein SUV-Ersatz. Wer täglich im Fond sitzt oder überwiegend Kurzstrecke fährt, sollte den Komfort vorab testen.
Das Fazit für Alltagsnutzer: Wer auf Raum und Federung angewiesen ist, sollte besser zu einem SUV greifen.
Hat der VW Amarok einen Ford-Motor?
Motoren in der zweiten Generation (ab 2023)
- Ja: Die zweite Generation nutzt Ford-Motoren. Der Basismotor ist ein 2,0-Liter-TDI (Single-Turbo) mit 125 kW (170 PS) (auto motor und sport).
- Optional gibt es einen 2,0-Liter-BiTDI mit 150 kW (204 PS) und 500 Nm Drehmoment.
- Die Topmotorisierung ist ein V6-Diesel (3,0 Liter) – ebenfalls von Ford, mit bis zu 177 kW (240 PS).
Ford-Ranger-Plattform und Motorpartner
- Der Amarok teilt sich die Plattform (Ford T6) komplett mit dem Ford Ranger. Die Karosserie unterscheidet sich optisch, die Technik ist weitgehend identisch.
Technische Details: Diesel und Benzin
- Für den deutschen Markt werden nur Diesel angeboten. Ein Benziner ist nicht geplant.
- Der V6 TDI der ersten Generation (VW-Eigenentwicklung) war ein anderer Motor – kein Ford.
Käufer der zweiten Generation bekommen eine bewährte Ford-Technik unter VW-Design. Das kann bei der Ersatzteilversorgung Vorteile bringen, aber auch Diskussionen über die Markenidentität.
Die technische Verwandtschaft ist eindeutig – für den Kunden zählt die Praxis, weniger die Herkunft.
Was ist besser: Ford Ranger oder VW Amarok?
Preisvergleich
- Der Ford Ranger startet bei etwa 40.880 Euro (AutoScout24 (Fahrzeugmarkt)), während der Amarok ab 47.121 Euro beginnt.
- Der Amarok positioniert sich als Premium-Modell – höherwertige Ausstattung, höherer Preis.
Leistung und Motorisierung
- Beide bieten die gleichen Motoren (Ford EcoBlue). Der Ranger hat jedoch mehr Nutzlastvarianten und einen PHEV-Antrieb (Ford Österreich (Hersteller)).
- Der Amarok konzentriert sich auf die leistungsstarken Diesel.
Ausstattung und Komfort
- Der Amarok bietet serienmäßig oft mehr Komfort (z.B. Zehngang-Automatik, Ledersitze). Der Ranger ist robuster ausgelegt.
Garantie und Service
- VW gibt in der Regel 2 Jahre Garantie, Ford 2 Jahre. Beide Hersteller haben dichte Servicenetze in Deutschland.
Zwei Pick-ups auf einer Plattform – der Unterschied liegt im Innenraum und im Preis. Wer primär Arbeitseinsätze fährt, bekommt beim Ranger mehr Nutzlast fürs Geld. Wer Komfort und Alltagstauglichkeit schätzt, liegt beim Amarok richtig.
Welcher Motor ist der beste im VW Amarok?
V6 TDI (erste Generation)
- Der 3,0-Liter-V6 mit 165 kW (224 PS) und 550 Nm Drehmoment gilt als durchzugsstark, kultiviert und langlebig.
- Für hohe Belastungen (Anhänger, Gelände) ist er ideal.
2,0-Liter-Vierzylinder (zweite Generation)
- Der 2,0-Liter-BiTDI (204 PS) reicht für die meisten Alltagssituationen und ist sparsamer.
- Der Single-Turbo mit 170 PS ist als Einstiegsmotor nur für leichte Lasten zu empfehlen.
Leistungsdaten und Alltagstauglichkeit
- Der V6 der ersten Generation bleibt der Favorit für Vielfahrer und schwere Züge.
- Der 2,0-Liter der zweiten Generation bietet eine zeitgemäße Effizienz, aber weniger Fahrkultur.
Der V6 ist stärker und haltbarer – aber auch durstiger und teurer im Unterhalt. Der Vierzylinder reicht für 90 % der Alltagsfahrten und spart Kfz-Steuer.
Die Wahl hängt vom Einsatzprofil ab: Vielfahrer mit Anhänger setzen auf den V6, alle anderen auf den Vierzylinder.
Was ist besser: Toyota Hilux oder VW Amarok?
Geländetauglichkeit
- Der Toyota Hilux hat serienmäßig eine Differentialsperre hinten und gilt als extrem geländegängig.
- Der Amarok hat eine automatische Allradkupplung (4MOTION), die für leichteres Gelände reicht, aber nicht an die Sperre des Hilux heranreicht.
Langlebigkeit und Zuverlässigkeit
- Der Hilux hat einen legendären Ruf für Langlebigkeit – viele Exemplare erreichen 400.000 km ohne große Reparaturen.
- Beim Amarok gibt es gemischte Erfahrungen, besonders die erste Generation hatte kleinere Elektronikprobleme.
Komfort und Straßenlage
- Der Amarok liegt auf der Straße ruhiger und komfortabler als der Hilux, der eine straffere Federung hat.
Preis und Wertstabilität
- Der Hilux startet ab 53.490 Euro (Toyota Deutschland (Hersteller)), der Amarok ab 47.121 Euro. Allerdings ist der Hilux wertstabiler.
Die Entscheidung hängt vom Einsatz ab: Geländearbeit und Langlebigkeit – Hilux. Straßenkomfort und gehobene Ausstattung – Amarok.
Ist der VW Amarok ein gutes Auto?
Gesamteindruck aus Tests
- Unabhängige Tests loben den hochwertigen Innenraum und das ruhige Fahrverhalten auf der Autobahn.
- Kritik gibt es am hohen Verbrauch und den teuren Wartungskosten.
Stärken und Schwächen auf einen Blick
- Stärken: Komfort, Anhängelast bis 3.500 kg, moderne Assistenzsysteme in der zweiten Generation.
- Schwächen: Hohe Emissionen, enger Fond, nicht für extremes Gelände geeignet.
Fazit: Für wen lohnt sich der Amarok?
- Der Amarok eignet sich für Vielfahrer auf der Straße und als Zugfahrzeug für Pferdeanhänger oder Boote.
- Weniger geeignet für reine Geländefahrer oder solche, die maximale Nutzlast brauchen.
Vier verschiedene Pick-ups, ein klares Muster: Der Amarok ist der Straßen-Pick-up unter den Arbeitstieren.
| Merkmal | VW Amarok | Ford Ranger | Toyota Hilux |
|---|---|---|---|
| Preis ab (ca.) | 47.121 € | 40.880 € | 53.490 € |
| Motorisierung | 2.0 TDI, V6 TDI | 2.0 EcoBlue, 3.0 V6, PHEV | 2.8 Turbodiesel (48V) |
| Max. Leistung | 177 kW (240 PS) | 177 kW (240 PS) V6 | 150 kW (204 PS) |
| Allradantrieb | 4MOTION (automatisch) | 2H/4H/4L (wahlweise) | 4WD mit Sperre |
| Anhängelast | 3.500 kg | 3.500 kg | 3.500 kg |
| Garantie | 2 Jahre | 2 Jahre | 3 Jahre |
Die technischen Details der Motorvarianten zeigen die Bandbreite der Antriebe:
| Technische Daten | 2.0 TDI (170 PS) | 2.0 BiTDI (204 PS) | V6 TDI (240 PS) |
|---|---|---|---|
| Hubraum | 1.996 cm³ | 1.996 cm³ | 2.993 cm³ |
| Leistung | 125 kW (170 PS) | 150 kW (204 PS) | 177 kW (240 PS) |
| Drehmoment | 405 Nm | 500 Nm | 600 Nm |
| Getriebe | 6-Gang-Schaltgetriebe | 10-Gang-Automatik | 10-Gang-Automatik |
| Antrieb | Hinterrad / Allrad | Allrad | Allrad |
| CO₂ (NEFZ) | ca. 200 g/km | ca. 220 g/km | ab 234 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 7,6 l/100 km | 8,0 l/100 km | 8,9 l/100 km |
Vorteile
- Hoher Fahrkomfort auf der Straße
- Maximale Anhängelast 3.500 kg
- Hochwertiger Innenraum (zweite Generation)
- Moderne Assistenzsysteme (Spurhalteassistent, Abstandstempomat)
- Gute Alltagstauglichkeit durch Zehngang-Automatik
Nachteile
- Hoher Kraftstoffverbrauch (V6 über 10 l/100 km realistisch)
- Hohe CO₂-Emissionen, hohe Kfz-Steuer
- Wartungskosten überdurchschnittlich
- Rücksitzbank für Erwachsene zu klein
- Geländetauglichkeit eingeschränkt (keine mechanische Differentialsperre)
Bestätigte Fakten vs. Unklares
Bestätigte Fakten
- Amarok wird von Volkswagen Nutzfahrzeuge vermarktet (ADAC)
- Zweite Generation teilt Plattform mit Ford Ranger (auto motor und sport)
- V6 TDI war stärkster Motor der ersten Generation (auto motor und sport)
Was unklar bleibt
- Ob der Amarok als Ford-Ableger alle VW-Qualitätsstandards erfüllt
- Wie sich die Leasingraten bei steigenden Zinsen entwickeln
- Ob eine dritte Generation noch auf Ford-Plattform basiert
„Der Amarok definiert den Premium-Pick-up neu: moderne Technik, hoher Komfort und neues Design vereint.“
– Volkswagen Nutzfahrzeuge (offizielle Website)
„Unter der Bezeichnung VW Amarok vermarktet Volkswagen Nutzfahrzeuge einen Pick-up in mittlerweile zweiter Generation.“
– Wikipedia (Enzyklopädie)
„The Amarok is a great pick-up truck offering strong engines, impressive practicality and good driving characteristics.“
– What Car? (Automagazin)
Wer heute einen Pick-up kauft, trifft eine Entscheidung für die nächsten Jahre. Der VW Amarok ist der Premium-Kandidat für die Straße – mit der besten Kombination aus Komfort und Zugkraft in der Klasse. Für deutsche Vielfahrer, die regelmäßig Anhänger ziehen oder lange Autobahnetappen zurücklegen, ist der Amarok mit V6 oder 204-PS-TDI die erste Wahl. Wer hingegen extremes Gelände erwartet oder jeden Euro zweimal umdrehen muss, findet im Toyota Hilux oder Ford Ranger die passendere Lösung. Für den deutschen Vielfahrer bleibt der Amarok die erste Wahl, während der Hilux den Geländegänger anspricht.
proxyparts.de, youtube.com, de.motor1.com, ford-koegler.de, autoscout24.de, adac.de, autozeitung.de
Häufig gestellte Fragen
Wie zuverlässig ist der VW Amarok?
Die erste Generation hatte kleinere Elektronikprobleme, die zweite ist noch zu kurz am Markt für verlässliche Aussagen. Der V6-Motor gilt als langlebig.
Hat der VW Amarok eine Differentialsperre?
Nein, der Amarok hat keine mechanische Differentialsperre. Er setzt auf elektronische Traktionskontrolle (4MOTION).
Wie hoch ist die Anhängelast des VW Amarok?
Bis zu 3.500 kg (gebremst, je nach Ausführung).
Welche Ausstattung hat der VW Amarok V6?
Der V6 ist nur in den Topmodellen PanAmericana und Aventura erhältlich. Serienmäßig: Zehngang-Automatik, Allrad, Ledersitze, großes Touchdisplay.
Ist der VW Amarok für Gelände geeignet?
Für leichtes bis mittleres Gelände reicht es, für extreme Offroad-Touren ist ein Hilux besser.
Was kostet ein VW Amarok Leasing?
Die monatliche Rate liegt meist zwischen 299 und 600 Euro, abhängig von Laufzeit, Anzahlung und Modell.
Wie viel kostet ein gebrauchter VW Amarok?
Gebrauchte der ersten Generation sind ab etwa 15.000 Euro zu haben, je nach Baujahr und Zustand.
Welche Alternativen gibt es zum VW Amarok?
Ford Ranger, Toyota Hilux, Nissan Navara, Mitsubishi L200.