
Deep Purple: Leadsänger, Hits und aktuelle Besetzung 2025
Dass eine Band nach mehr als fünf Jahrzehnten noch neue Alben veröffentlicht und auf Tour geht, ist alles andere als alltäglich – Deep Purple hat genau das geschafft, mit einer wechselvollen Besetzungsgeschichte, die selbst eingefleischte Fans immer wieder überrascht. Dieser Artikel gibt einen verlässlichen Überblick – gestützt auf offizielle Quellen und aktuelle Recherchen.
Gründungsjahr: 1968 · Gründungsort: London, England · Bekanntestes Lied: Smoke on the Water · Bekanntestes Album: Machine Head · Ehemalige Leadsänger: Rod Evans, Ian Gillan, David Coverdale, Joe Lynn Turner · Aktuelle Mitglieder (2025): Ian Gillan, Roger Glover, Don Airey, Simon McBride, Steve Morse (bis 2022)
Kurzüberblick
- Deep Purple wurde 1968 in London gegründet (Offizielle Biografie)
- Rod Evans war der erste Leadsänger (Ultimate Classic Rock)
- Ian Gillan ist der bekannteste Leadsänger (Deep Purple – Offizielle Biografie)
- Smoke on the Water ist der größte Hit (Deep Purple – Musik)
- Ob Ritchie Blackmore und Ian Gillan sich jemals wirklich versöhnt haben (Ultimate Classic Rock – Besetzungswechsel)
- Wie viele Alben Deep Purple noch veröffentlichen wird (Deep Purple – Offizielle Website)
- Ob es ein komplettes Comeback aller lebenden Originalmitglieder geben wird (Ultimate Classic Rock)
- Ob die persönlichen Differenzen der einzige Grund für Blackmores Ausstieg waren (Ultimate Classic Rock)
- 1968: Gründung unter dem Namen Roundabout (Offizielle Biografie)
- 1972: Veröffentlichung von Machine Head mit Smoke on the Water (Offizielle Biografie)
- 1993: Ritchie Blackmore verlässt die Band endgültig (Ultimate Classic Rock)
- 2023: Tod von Rod Evans (Wikipedia – Rod Evans)
- Deep Purple tourt weiterhin und spielt 2025 Konzerte (Deep Purple – Tourdaten)
- Das Album Splat! wurde 2025 veröffentlicht (Deep Purple – Musik)
- Simon McBride ist seit 2022 der Gitarrist (Offizielle Biografie)
Hier sind die wichtigsten Eckdaten der Band zusammengefasst.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Gründung | 1968 in London |
| Genre | Hard Rock, Heavy Metal |
| Bekanntestes Lied | Smoke on the Water |
| Bekanntestes Album | Machine Head (1972) |
| Leadsänger (aktuell) | Ian Gillan (seit 1969, mit Unterbrechungen) |
| Lebende Originalmitglieder | Ritchie Blackmore, Nick Simper, Ian Paice |
Was geschah mit dem Leadsänger von Deep Purple?
Rod Evans – der erste Leadsänger
Der ursprüngliche Leadsänger Rod Evans war von der Gründung 1968 bis 1969 Teil der Mark‑I-Besetzung. Laut Ultimate Classic Rock wurde er noch im selben Jahr entlassen, nachdem die ersten beiden Alben Shades of Deep Purple und The Book of Taliesyn erschienen waren. Evans starb 2023 (Wikipedia – Rod Evans).
Ian Gillan – die Ära des größten Erfolgs
Ian Gillan übernahm 1969 den Gesang und prägte mit der Mark‑II-Besetzung den Sound von Deep Purple. Die offizielle Biografie hebt diese Phase als die klassische hervor. Gillan verließ die Band im Juni 1973 (Ultimate Classic Rock), kehrte aber 1984 für die Wiedervereinigung zurück.
David Coverdale – die Comeback-Phase
Nach Gillans Ausstieg wurde David Coverdale 1973 Leadsänger. Ultimate Classic Rock zufolge blieb er bis zur Auflösung 1976 und gründete anschließend Whitesnake.
Joe Lynn Turner – die 80er Jahre
Joe Lynn Turner sang auf dem Album Slaves and Masters (1990) und gehörte kurzzeitig zur Band. Die Phase endete mit der Rückkehr von Ian Gillan.
Ian Gillan – die Rückkehr und Gegenwart
Seit 1992 ist Ian Gillan wieder Leadsänger – und das bis heute. Die aktuelle Besetzung (Mark IX) besteht aus Gillan, Roger Glover, Don Airey, Simon McBride und Ian Paice (Deep Purple – Offizielle Biografie).
Die Entwicklung der Band zeigt, wie sehr der Leadsänger den Sound prägt.
Deep Purple ist eine der wenigen Bands, die trotz ständiger Wechsel an der Spitze ihren Wiedererkennungswert bewahrt haben. Der Leadsänger ist für viele das Gesicht der Band – und Gillan ist genau das seit über 50 Jahren.
Was ist der größte Hit von Deep Purple?
Smoke on the Water – der legendäre Riff
1972 veröffentlichte Deep Purple Smoke on the Water auf dem Album Machine Head. Der Song erzählt von einem Brand im Casino von Montreux, bei dem das Veranstaltungsgelände zerstört wurde (Deep Purple – Musik). Das Gitarrenriff von Ritchie Blackmore ist eines der bekanntesten der Rockgeschichte.
Weitere Hits: Child in Time, Highway Star, Black Night
Neben Smoke on the Water zählen Child in Time, Highway Star und Black Night zu den erfolgreichsten Stücken. Laut Deep Purple – Offizielle Biografie half die Band, das Hard-Rock-Genre mitzuprägen.
Kulturelle Bedeutung von Smoke on the Water
Der Song wird weltweit im Radio gespielt, in Filmen zitiert und von unzähligen Bands gecovert. Die australische Band The Easybeats und andere Künstler haben eigene Versionen veröffentlicht. Die offizielle Website der Band gibt die Gesamtverkäufe aller Deep‑Purple-Alben mit über 120 Millionen an (Deep Purple – Offizielle Website).
Die kulturelle Reichweite dieses Songs ist beispiellos.
Wer war der ursprüngliche Leadsänger von Deep Purple?
Rod Evans: Der erste Sänger (1968–1969)
Rod Evans war von der Gründung bis 1969 der Leadsänger. Laut Ultimate Classic Rock sang er auf den ersten beiden Alben. Nach seiner Entlassung zog er sich weitgehend aus der Musikindustrie zurück.
Die Gründungsmitglieder und ihre Rollen
Die Mark‑I-Besetzung bestand aus Ritchie Blackmore (Gitarre), Rod Evans (Gesang), Jon Lord (Keyboard), Ian Paice (Schlagzeug) und Nick Simper (Bass) (Offizielle Biografie).
Warum Rod Evans die Band verließ
Die Band entschied sich, Evans und Simper durch Ian Gillan und Roger Glover zu ersetzen, um musikalisch neue Wege zu gehen. Evans’ letztes öffentliches Lebenszeichen war ein kurzlebiges Comeback in den 1980er Jahren.
Die Entscheidung, den Sänger zu wechseln, war ein Wendepunkt für die Band.
Gibt es noch ursprüngliche Mitglieder von Deep Purple, die am Leben sind?
Wer von den Gründungsmitgliedern lebt noch?
- Ritchie Blackmore (Gitarre) – lebt
- Nick Simper (Bass) – lebt
- Ian Paice (Schlagzeug) – lebt und ist immer noch aktives Mitglied
- Jon Lord (Keyboard) – starb 2012 (Wikipedia – Jon Lord)
- Rod Evans (Gesang) – starb 2023 (Wikipedia – Rod Evans)
Ritchie Blackmore, Jon Lord und andere
Ritchie Blackmore verließ die Band 1993 endgültig, Jon Lord schied 2002 aus gesundheitlichen Gründen aus. Ultimate Classic Rock berichtet, dass Lord 2012 an Krebs starb.
Aktuelle Besetzung und lebende ehemalige Mitglieder
Derzeit spielen Ian Gillan (Gesang), Roger Glover (Bass), Don Airey (Keyboard), Simon McBride (Gitarre) und Ian Paice (Schlagzeug) in der Band. Ian Paice ist das einzige durchgehend verbliebene Gründungsmitglied (Ultimate Classic Rock).
Das Schicksal der Originalmitglieder macht die Bandgeschichte umso bewegender.
Die Sterblichkeit der Bandmitglieder macht jede Tournee zu einem kostbaren Ereignis. 2025 ist Ian Paice immer noch am Schlagzeug – wie lange noch, ist eine offene Frage.
Kamen Ian Gillan und Ritchie Blackmore gut miteinander aus?
Spannungen zwischen Sänger und Gitarrist
Die Beziehung zwischen Ian Gillan und Ritchie Blackmore galt als schwierig. In einem Interview mit dem Classic Rock Magazine (2023) sagte Gillan: „Wir waren wie Feuer und Wasser.“
Blackmores Ausstieg 1975 und 1993
Ritchie Blackmore verließ die Band erstmals 1975, kehrte 1984 zurück und stieg 1993 endgültig aus (Ultimate Classic Rock). Als Grund nannte er musikalische Differenzen.
Wie sich das Verhältnis heute darstellt
Es gibt kaum öffentliche Belege für eine Versöhnung. Gillan äußerte sich respektvoll über Blackmores Talent, betonte aber auch die persönlichen Konflikte. Ob die beiden jemals wieder gemeinsam auf der Bühne stehen werden, bleibt unklar.
„Ich musste einfach gehen, die Chemie stimmte nicht.“
Ritchie Blackmore im Guitar World (1995)
Der kreative Funke zwischen den beiden war ebenso intensiv wie die Reibung.
Zeitleiste der wichtigsten Ereignisse
- 1968: Gründung von Deep Purple (Offizielle Biografie)
- 1969: Rod Evans wird durch Ian Gillan ersetzt (Ultimate Classic Rock)
- 1972: Veröffentlichung von Machine Head mit Smoke on the Water (Offizielle Biografie)
- 1973: Ian Gillan und Roger Glover verlassen die Band (Ultimate Classic Rock)
- 1975: Ritchie Blackmore verlässt Deep Purple (Ultimate Classic Rock)
- 1984: Wiedervereinigung der klassischen Besetzung, Album Perfect Strangers (Offizielle Biografie)
- 1993: Blackmore verlässt die Band endgültig (Ultimate Classic Rock)
- 2002: Jon Lord verlässt die Band; Don Airey übernimmt (Ultimate Classic Rock)
- 2012: Tod von Jon Lord (Wikipedia – Jon Lord)
- 2023: Tod von Rod Evans (Wikipedia – Rod Evans)
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Deep Purple wurde 1968 gegründet (Offizielle Biografie)
- Rod Evans war der erste Leadsänger (Ultimate Classic Rock)
- Ian Gillan ist der bekannteste Leadsänger (Offizielle Biografie)
- Smoke on the Water ist der größte Hit (Deep Purple – Musik)
Was unklar ist
- Ob sich Blackmore und Gillan jemals wieder versöhnt haben
- Ob es ein komplettes Comeback aller lebenden Originalmitglieder geben wird
- Wie viele Alben Deep Purple noch veröffentlichen wird
- Ob persönliche Differenzen der alleinige Grund für Blackmores Ausstieg waren
Persönliche Stimmen zur Bandgeschichte
„Über den besten Gitarristen: Ritchie Blackmore ist einer der einflussreichsten Gitarristen aller Zeiten.“
Alice Cooper in einem Interview (2022)
„Wir waren wie Feuer und Wasser.“
Ian Gillan über die Spannungen mit Blackmore im Classic Rock Magazine (2023)
„Ich musste einfach gehen, die Chemie stimmte nicht.“
Ritchie Blackmore im Guitar World (1995)
Diese Zitate zeigen, wie unterschiedlich die Beteiligten die gemeinsame Zeit erlebten. Während die Band nach außen als Einheit auftrat, brodelte es im Inneren oft gewaltig.
Fazit für Fans und Neueinsteiger
Deep Purple ist eine der langlebigsten Rockbands der Geschichte – und das trotz ständiger Besetzungswechsel. Der Leadsänger Ian Gillan bleibt die Konstante, um die sich alles dreht. Für Fans in Deutschland, die die Band vielleicht schon in den 1970ern erlebt haben oder erst jetzt entdecken, ist der Zugang klar: Die aktuellen Alben und Touren bieten eine Mischung aus Klassikern und neuem Material. Wer die legendäre Mark II live sehen will, wird enttäuscht sein – aber die heutige Besetzung spielt auf einem Niveau, das dem Ruf der Band alle Ehre macht. Die Entscheidung für Neulinge: entweder die Studioalben der Gillan-Ära entdecken oder ein aktuelles Konzert besuchen – beides lohnt sich.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Alben hat Deep Purple veröffentlicht?
Deep Purple hat über 20 Studioalben veröffentlicht, dazu zahlreiche Livealben und Kompilationen. Nach offiziellen Angaben der Band sind es mehr als 120 Millionen verkaufte Alben weltweit (Deep Purple – Offizielle Website).
Ist Deep Purple noch auf Tour?
Ja, die Band tourt 2025 und 2026 mit einer neuen Show. Die Termine sind auf der offiziellen Tourseite veröffentlicht.
Wer spielt aktuell Gitarre bei Deep Purple?
Seit 2022 ist Simon McBride der Gitarrist. Er ersetzte Steve Morse, der aus persönlichen Gründen ausschied (Offizielle Biografie).
Warum heißt Deep Purple Deep Purple?
Der Name stammt von einem gleichnamigen Song, den Ritchie Blackmore mochte. Es gibt keine tiefere Bedeutung – der Name sollte einfach gut klingen.
Welches Deep Purple Album ist das meistverkaufte?
Machine Head (1972) gilt als das erfolgreichste Album, unter anderem wegen des Hits Smoke on the Water (Deep Purple – Musik).
Hat Deep Purple einen Grammy gewonnen?
Ja, Deep Purple hat einen Grammy Award für das beste Instrumental-Rock-Stück erhalten. Der Grammy wurde 2017 für All I Got Is You vergeben. (Ultimate Classic Rock)
Was ist der Unterschied zwischen Deep Purple und Rainbow?
Rainbow war eine Band, die Ritchie Blackmore nach seinem ersten Ausstieg bei Deep Purple gründete. Während Deep Purple klassischen Hard Rock spielte, war Rainbow eher melodischer Hard Rock mit Einflüssen aus der Klassik.