
Asterix bei den Olympischen Spielen: Film, Comic, Besetzung
Wer kennt sie nicht, die kleinen gallischen Helden aus Asterix’ Abenteuern – aber ein Kinofilm mit Olympia-Motiv, dazu noch mit Gérard Depardieu als Obelix und Bully Herbig in einer Nebenrolle? Genau das passierte 2008, als die dritte Realverfilmung der Comics in die Kinos kam. Dabei hat der Film eine interessante Entstehungsgeschichte, die weit über den bloßen Kinogenuss hinausgeht.
Erscheinungsjahr Film: 2008 · Originaltitel: Astérix aux Jeux Olympiques · Regisseure: Frédéric Forestier, Thomas Langmann · Comic-Band: 12 · Comic-Jahr: 1972
Kurzüberblick
- Exakte Drehorte jenseits von Spanien und Marokko
- Detaillierte Auflistung aller Sportstar-Cameos mit Rollenzuweisung
- Post-Produktions-Firmen im Detail
- 1972: Comic-Erstveröffentlichung
- 26.05.2006: Drehbeginn
- 19.06.2006: Erste Klappe
- 05.11.2006: Drehende
- 30./31.01.2008: Kinostart
- Streaming-Verfügbarkeit prüfen
- Vergleich mit Comic-Vorlage
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Sechs zentrale Fakten zum Film und seiner Vorlage, kompakt auf einen Blick:
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Filmjahr | 2008 |
| Laufzeit | ca. 120 Minuten (1 h 53 min) |
| Comic-Bandnummer | 12 |
| Autor | René Goscinny, Albert Uderzo |
| Hauptdarsteller | Gérard Depardieu, Clovis Cornillac |
| Produktionsbudget | 78 Millionen Euro |
Was ist Asterix bei den Olympischen Spielen?
Der Film „Asterix bei den Olympischen Spielen” ist die dritte Realverfilmung der Asterix-Comics und basiert teilweise auf dem zwölften Comicband von René Goscinny und Albert Uderzo aus dem Jahr 1972 (Wikipedia). Der Originaltitel lautet „Astérix aux jeux Olympiques” (Comedix). Im Gegensatz zu früheren Verfilmungen wurde Christian Clavier, der zuvor Asterix verkörpert hatte, nicht für diese Produktion verpflichtet – er erklärte bereits im Vorfeld, dass er für eine dritte Comic-Verfilmung nicht zur Verfügung stehe.
Handlung des Films
Wie im gleichnamigen Comic reist der kleine Gallier Asterix zusammen mit Obelix zu den Olympischen Spielen nach Griechenland. In der Filmversion wurde die Handlung erweitert: Der Bösewicht Brutus versucht, gemeinsam mit dem verkleideten Caesar die Spiele zu manipulieren, während der junge Grieche Romantix (Alafolix) um die Gunst von Prinzessin Irina kämpft (Wikipedia). Das Publikum erwarten spektakuläre Wettkampfszenen und eine Prise Humor, die typisch für die Asterix-Reihe ist.
Comic-Original
Der Comic „Astérix aux Jeux Olympiques” erschien 1972 als zwölfter Band der Reihe und wurde von Albert Uderzo gezeichnet. Die Vorlage unterscheidet sich in mehreren Punkten vom Film: So fehlen im Comic etwa die Figur Brutus oder die modernen Sportstar-Cameos, die dem Film von 2008 eine besondere Note verleihen (Wikipedia). Der Film erweitert die Handlung also deutlich gegenüber dem Original.
Der Film ist keine eins-zu-eins-Adaption des Comics von 1972, sondern eine eigenständige Erzählung mit Elementen aus der Vorlage. Fans des Comics sollten daher keine identische Handlung erwarten.
Wo wurde Asterix bei den Olympischen Spielen gedreht?
Die Produktion des Films war ein europäisches Großprojekt: Realisiert wurde der Film zu 95 Prozent in den Studios „La Ciudad de la Luz” im südspanischen Alicante (Comedix). Außerhalb der Studios ließ das Team ein gigantisches Olympiastadion mit einer 265 Meter langen Rennbahn errichten – eine bauliche Leistung, die den enormen Produktionsaufwand widerspiegelt.
Drehorte in Griechenland
Obwohl die Handlung in der Antike spielt und griechische Settings suggeriert werden, fanden die Dreharbeiten hauptsächlich in Spanien und Marokko statt (Wikipedia). Das historische Griechenland wurde also in den Studios nachgebaut, nicht vor Ort gefilmt.
Studioaufnahmen
Die spanischen Studios in Alicante boten genügend Platz für die aufwändigen Setbauten. Mit über 1000 Kostümen und 300 Perücken wurde für Detailtreue gesorgt (Comedix). Die Post-Production erforderte bis zu 200 Spezialisten von drei französischen VFX-Firmen, um die antike Welt glaubwürdig auf die Leinwand zu bringen.
Hat Bully Herbig bei Asterix mitgespielt?
Ja, der deutsche Komiker Michael „Bully” Herbig spielt im Film eine Nebenrolle als Redkeinstus (Crew United). Damit gehört er zu den deutschen Darstellern in einer ansonsten vor allem französisch besetzten Produktion.
Rolle von Bully Herbig
Die Figur Redkeinstus ist eine fiktive gallische Nebenrolle, die im Original-Comic nicht vorkommt. Bully Herbig war zu dieser Zeit bereits ein bekannter deutscher Filmemacher und Komiker – seine Mitwirkung zeigt, dass die Produzenten auch auf den deutschen Markt zielten.
Vollständige Besetzung
Die Hauptrollen teilen sich Clovis Cornillac als Asterix und Gérard Depardieu als Obelix (Wikipedia). Stéphane Rousseau verkörpert Romantix, während Alain Delon als Julius Caesar auftritt und Benoît Poelvoorde den Antagonisten Brutus spielt (Crew United). Besonders bemerkenswert sind die Cameos realer Sportstars: Michael Schumacher, Zinédine Zidane, Amélie Mauresmo und Tony Parker haben Auftritte im Film (Wikipedia).
In der deutschen Synchronsprecher-Besetzung leiht Michael Pan Asterix seine Stimme, Manfred Lehmann spricht Obelix, und Pascal Breuer ist als Romantix zu hören (Crew United).
Wo ist das kleine gallische Dorf?
Das kleine gallische Dorf, in dem Asterix und Obelix leben, ist ein fiktiver Handlungsort. Laut den Comics liegt es in der heutigen Normandie – genauer gesagt in der Basse-Normandie in der Nähe von Bayeux, etwa drei Kilometer vom Ärmelkanal entfernt.
Lage des Dorfes
In der fiktionalen Welt von Asterix befindet sich das Dorf in der nordfranzösischen Region, die zur Zeit der Römer „Gallien” genannt wurde. Obwohl es sich um eine erfundene Location handelt, orientiert sich das Setting an der realen Bretagne und Normandie – Regionen, die historisch als gallisch besiedelt galten.
Historischer Kontext
René Goscinny und Albert Uderzo erschufen das gallische Dorf bewusst als idyllischen Rückzugsort, der von der allgegenwärtigen Römerherrschaft umgeben ist. Diese fiktive ermöglichte es den Autoren, humoristisch mit historischen Klischees zu spielen und eine Alternative zur damaligen Weltordnung zu zeichnen.
Das gallische Dorf ist mehr als nur ein Set – es ist ein Symbol für Widerstand und Gemeinschaft, das seit über 60 Jahren Leser weltweit begeistert. Die fiktive in der Normandie gibt der Geschichte einen greifbaren, wenn auch erfundenen geografischen Rahmen.
Ist Asterix bei den Olympischen Spielen echt?
Nein, der Film „Asterix bei den Olympischen Spielen” ist eine fiktive Unterhaltungsproduktion. Der Comic von 1972 basiert auf keiner realen historischen Begebenheit, und auch der Film von 2008 ist eine freie Adaption mit fantastischen Elementen wie dem Zaubertrank, der übernatürliche Kräfte verleiht.
Fiktion vs. Realität
Die Olympischen Spiele der Antike fanden tatsächlich statt – allerdings ohne gallische Krieger oder Zaubertränke. Die Autoren Goscinny und Uderzo nutzten das historische Setting der antiken Spiele als Rahmen für ihre humoristische Geschichte. Der Film fügt zusätzlich Sportstars als Cameos hinzu und schafft damit eine moderne Brücke zwischen antiker Mythologie und zeitgenössischem Entertainment.
Historische Inspiration
Die antiken Olympischen Spiele waren religiöse Feste zu Ehren Zeus’ in Olympia und fanden von 776 v. Chr. bis 393 n. Chr. statt. Die Comics und der Film greifen diese Tradition auf, verweben sie aber mit fiktiven Elementen, die für komödiantische Wirkung sorgen. Die antiken Olympischen Spiele waren religiöse Feste zu Ehren Zeus’ in Olympia und fanden von 776 v. Chr. bis 393 n. Chr. statt, und wenn Sie mehr über die Medaillen der Olympischen Spiele 2026 erfahren möchten, finden Sie hier weitere Informationen. Olympische Spiele 2026 Medaillen
Zeitleiste: Von Comic zur Kinopremiere
Drei Jahrzehnte lagen zwischen dem Comic und dem Kinofilm – hier die wichtigsten Meilensteine:
| Zeitpunkt | Ereignis | Quelle |
|---|---|---|
| 1972 | Comic-Erstveröffentlichung als 12. Band | Wikipedia |
| 26.05.2006 | Drehbeginn der Filmproduktion | Crew United |
| 19.06.2006 | Erste Klappe | Comedix |
| 05.11.2006 | Drehende | Crew United |
| 30.01.2008 | Kinostart Frankreich | Crew United |
| 31.01.2008 | Kinostart Deutschland | Wikipedia |
Was das bedeutet: Mit einem Budget von 78 Millionen Euro zählte der Film zu den teuersten europäischen Produktionen seiner Zeit und zog internationale Stars an.
Die Produktion erstreckte sich über etwa fünf Monate Drehzeit, verteilt auf knapp ein halbes Jahr. Mit einem Budget von 78 Millionen Euro zählte der Film zu den teuersten europäischen Produktionen seiner Zeit und zog internationale Stars an.
Bestätigte Fakten und Unklarheiten
Was wir mit Sicherheit wissen – und was noch offen bleibt:
Bestätigte Fakten
- Filmjahr 2008, Regisseure Forestier und Langmann
- Comic-Vorlage aus dem Jahr 1972
- Clovis Cornillac als Asterix, Gérard Depardieu als Obelix
- Produktionsbudget: 78 Millionen Euro
- Dreharbeiten in Spanien (Alicante) und Marokko
- Laufzeit: 1 Stunde 53 Minuten
- Bully Herbig spielt Redkeinstus
- Sportstars als Cameos: Schumacher, Zidane, Mauresmo, Parker
Was unklar bleibt
- Exakte Drehorte außerhalb von Spanien und Marokko
- Detaillierte Liste aller Sportstar-Cameos mit genauen Rollen
- Namen der drei VFX-Firmen für Post-Production
- Genaues Einspielergebnis in verschiedenen Ländern
„Christian Clavier erklärte bereits im Vorfeld, dass er in einer dritten Comic-Verfilmung nicht als Asterix zur Verfügung stehe.”
— Wikipedia (Enzyklopädie)
„Realisiert wurde der Film zu 95 Prozent in den neuen Studios ‘La Ciudad de la Luz’ im südspanischen Alicante.”
— Comedix (Filmportal)
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Der Comic führt die Gallier zu den antiken Olympischen Spielen und reflektiert meisterhaft die zeitgenössische Doping-Debatte der 1960er Jahre.
Häufig gestellte Fragen
Wo kann man Asterix bei den Olympischen Spielen streamen?
Der Film ist auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar, darunter Anbieter wie Amazon Prime Video und Maxdome. Die Verfügbarkeit kann sich ändern, daher empfiehlt sich ein aktueller Check bei den gängigen Diensten.
Gibt es Asterix bei den Olympischen Spielen als Zeichentrick?
Der Film von 2008 ist eine Realverfilmung. Es gibt jedoch eine Zeichentrick-Adaption des Comics von 1972, die unabhängig vom Kinofilm existiert. Wer die klassische Comic-Geschichte sehen möchte, findet diese in verschiedenen Animationsformaten.
Welche Asterix-Hefte sind wertvoll?
Erstaunlicherweise sind die ersten Asterix-Hefte aus den 1960er Jahren besonders begehrt. Der zwölfte Band von 1972 gehört nicht zu den seltensten Ausgaben, kann aber je nach Zustand und Erstauflage trotzdem einen gewissen Sammlerwert haben.
Wer ist Romantix in Asterix?
Romantix, auch Alafolix genannt, ist ein griechischer junger Mann in der Filmversion von 2008. Er wird von Stéphane Rousseau verkörpert und ist in Prinzessin Irina verliebt. Die Figur wurde für den Film neu hinzugefügt und taucht im Original-Comic nicht auf.
Wie endet Asterix bei den Olympischen Spielen?
Ohne zu viel zu verraten: Die Gallier helfen Romantix, die Olympischen Spiele zu gewinnen, und besiegen dabei die Römischen Intrigen. Wie bei Asterix üblich, siegt der Einfallsreichtum über die rohe Gewalt – ein humorvolles Happy End mit einer kleinen Überraschung.
Gibt es Asterix bei den Olympischen Spielen 2?
Bislang wurde keine Fortsetzung speziell mit dem Olympischen-Spiele-Motiv angekündigt. Es gab jedoch weitere Asterix-Filme nach 2008, darunter „Asterix & Obelix – Im Auftrag Ihrer Majestät” (2012).
Was ist der Originaltitel?
Der Originaltitel lautet „Astérix aux jeux Olympiques” – französisch für „Asterix bei den Olympischen Spielen”. Die deutsche Fassung trägt den Titel „Asterix bei den Olympischen Spielen”.
Für Cineasten in Deutschland, die den Charme gallischer Abenteuer schätzen, ist die Wahl zwischen Kinobesuch und Streaming klar: Wer diepten Humor von Gérard Depardieu als Obelix erleben möchte, greift zur deutschen Synchronfassung – oder zur Originalversion mit dem unverwechselbaren Pariser Akzent.