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Wann fängt Ramadan an – 28. Februar oder 1. März 2025

Felix Tobias Koch • 2026-04-04 • Gepruft von Sofia Wagner

Der Ramadan 2025 beginnt in Deutschland voraussichtlich am Abend des 28. Februar oder am 1. März. Das genaue Datum hängt von der Sichtung der neuen Mondsichel ab, die den Beginn des Fastenmonats im islamischen Kalender markiert. Das Ende ist für den 30. März 2025 angekündigt, gefolgt vom Fest Eid al-Fitr.

Muslime in Deutschland folgen bei der Datumsfestlegung oft den Entscheidungen übergeordneter Gremien wie dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) oder der Türkisch-Islamischen Union (DITIB). Diese Organisationen berücksichtigen entweder astronomische Berechnungen oder die traditionelle Mondsichtung, weshalb der finale Termin erst kurz vor dem Beginn feststeht.

Der Fastenmonat umfasst 29 oder 30 Tage. Während dieser Zeit verzichten Gläubige täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und andere Tätigkeiten. Die Unsicherheit über den genauen Starttag resultiert aus unterschiedlichen methodischen Ansätzen zur Bestimmung des Monatsbeginns, wie mhm-hilfe.de erläutert.

Wann fängt der Ramadan 2025 an?

Prognostizierter Start

28. Februar oder 1. März 2025

Bestätigtes Ende

30. März 2025

Dauer

29 bis 30 Tage

Bestimmungsmethode

Mondsichtung (Hilal)

Die folgenden Punkte fassen die wesentlichen Fakten zum Startdatum zusammen:

  • Der Beginn ergibt sich aus der Sichtung der Neumondsichel nach Sonnenuntergang
  • In Deutschland wird eine Kombination aus traditioneller Sichtung und astronomischen Berechnungen genutzt
  • Der Fastenmonat verschiebt sich jährlich um etwa zehn bis elf Tage nach vorne
  • Der IGMG-Gelehrtenrat hat das Ende des Ramadan und damit Eid al-Fitr für den 30. März 2025 festgelegt
  • Lokale Sichtungskomitees entscheiden über den definitiven Start in einigen Gemeinden
  • Die letzten zehn Tage des Ramadan beginnen voraussichtlich am 21. März
Aspekt Detail
Voraussichtlicher Start 28. Februar oder 1. März 2025
Bestätigtes Ende 30. März 2025 (erster Tag des Schawwal)
Kalendersystem Hidschri (354–355 Tage pro Jahr)
Bestimmungsmethode Hilal-Sichtung oder astronomische Berechnung
Eid al-Fitr 30. März 2025
Lailat al-Qadr Voraussichtlich 26. März (27. Ramadan)
Neumondzeitpunkt 29. März, 10:58 Uhr GMT
Sichtbarkeit ab 30. März, 00:12 Uhr GMT

Wie wird das Startdatum des Ramadan festgelegt?

Die Sichtung der Mondsichel

Der islamische Hidschri-Kalender basiert auf einem Mondzyklus von 354 bis 355 Tagen, der etwa elf Tage kürzer ist als der gregorianische Sonnenkalender. Der Beginn eines neuen Monats – und damit des Ramadan – folgt der physischen Sichtung der neuen Mondsichel (Hilal) nach Sonnenuntergang. Diese traditionelle Methode erfordert klare Sichtverhältnisse und günstige Wetterbedingungen.

Astronomische Berechnungen als Unterstützung

Neben der visuellen Beobachtung greifen viele islamische Organisationen auf astronomische Daten zurück. Die Position des Mondes lässt sich präzise berechnen, wodurch der wahrscheinliche Tag des Ramadan-Beginns vorhergesagt werden kann. In Deutschland hat sich eine Kombination aus beiden Methoden etabliert, wie die Islamische Zeitung berichtet.

Praxis in deutschen Gemeinden

Die Plattform Mondsichtung.de dokumentiert lokale Sichtungen in Deutschland, beispielsweise aus Ludwigshafen mit Teleskop. Diese technisch unterstützten Beobachtungen gelten als religiös gültig, auch wenn das bloße Auge den Mond nicht erkennen kann.

Zuständigkeiten und Entscheidungsgremien

In Deutschland existiert keine zentrale religiöse Autorität, die für alle Muslime bindende Termine festlegt. Der ZMD und DITIB orientieren sich häufig an türkischen Berechnungen oder saudischen Entscheidungen, während andere Gemeinden auf lokale Sichtungen warten. Dies führt zu einer heterogenen Praxis, die jedoch seit Jahrzehnten funktioniert.

Wann endet der Ramadan 2025?

Das Ende des Fastenmonats

Der Ramadan endet mit der Sichtung des Neumonds des Monats Schawwal. Für 2025 hat der IGMG-Gelehrtenrat die Sichtung des Schawwal-Neumonds für den 29. März um 10:58 Uhr GMT berechnet, wobei die Sichtbarkeit ab dem 30. März um 00:12 Uhr GMT gegeben ist. Daraus ergibt sich der erste Tag des Festes Eid al-Fitr am 30. März 2025, wie die IGMG offiziell mitteilte.

Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)

Eid al-Fitr markiert das Ende des Fastenmonats und wird mit gemeinsamen Gebeten, Festmahlern und sozialen Aktivitäten begangen. Die genaue Festlegung des Termins erfolgt analog zum Ramadan-Beginn durch Mondsichtung oder Berechnung, wobei für 2025 derzeit der 30. März als gesichert gilt.

Gibt es Unterschiede im Ramadan-Start international?

Die Bestimmung des Ramadan-Datums variiert global je nach religiöser Ausrichtung und wissenschaftlicher Herangehensweise. Während einige Länder strikt auf visuelle Mondsichtung setzen, nutzen andere rein astronomische Modelle.

Land/Region Bestimmungsmethode
Saudi-Arabien Priorisiert traditionelle Mondsichtung
Türkei Astronomische Berechnung
Deutschland Kombination aus Sichtung und Berechnung
Marokko Traditionelle Sichtung
Regionale Unterschiede

Die Revue der Religionen weist darauf hin, dass selbst innerhalb Europas Abweichungen von einem Tag auftreten können, wenn ein Land auf lokale Sichtungen wartet und ein anderes auf Berechnungen aus Mekka vertraut.

Praktische Hinweise für Betroffene

Muslime sollten sich rechtzeitig vor dem Fastenmonat an ihre lokale Moschee oder islamische Vereinigung wenden, um das für ihre Gemeinde gültige Datum zu erfahren. Arbeitgeber und Schulen können frühzeitig über die voraussichtlichen Termine informiert werden.

Wie verläuft der Ramadan 2025 chronologisch?

  1. Suche nach der Mondsichel des Monats Ramadan (29. Sha’ban). Astronomische Konjunktion findet statt.

  2. Mögliche offizielle Ankündigung durch Gelehrtenräte bei Sichtung. Abendlicher Beginn des Fastens bei positiver Sichtung.

  3. Alternativer erster Fastentag, falls die Mondsichtung am Vortag nicht gelang. Falls die Mondsichtung am Vortag nicht gelang, ist der 2. März 2025 ein alternativer erster Fastentag, wie auf ${northreview.net – Quelle} näher erläutert wird. northreview.net – Quelle

  4. Beginn der letzten zehn Tage des Ramadan, die als besonders wertvoll gelten.

  5. Vermuteter Termin für Lailat al-Qadr (27. Ramadan), die Nacht der Bestimmung.

  6. Sichtung des Schawwal-Neumonds um 10:58 Uhr GMT. Weitere Daten bei Barakah Ngo.

  7. Eid al-Fitr – Fest des Fastenbrechens und Ende des Ramadan.

Was ist bereits gesichert und was bleibt ungewiss?

Gesicherte Informationen Ungewisse Faktoren
Eid al-Fitr findet am 30. März 2025 statt (bestätigt durch IGMG) Ob der Fastenstart am Abend des 28. Februar oder 1. März erfolgt
Dauer des Fastenmonats: 29 oder 30 Tage Lokale Unterschiede zwischen deutschen Städten und Gemeinden
Neumondzeitpunkt am 29. März, 10:58 Uhr GMT Ob ZMD und DITIB identische Starttermine festlegen werden
Astronomische Berechnungen liegen vor Witterungsbedingte Sichtbarkeit der Mondsichel am Horizont

Welche Bedeutung und Regeln hat der Ramadan?

Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Kalenders und gilt als Zeit der intensiven spirituellen Besinnung. Muslime fasten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, was das vollständige Verzichten auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Beziehungen umfasst. Ausgenommen von der Pflicht sind Kranke, Reisende, Schwangere und menstruierende Frauen, die die Tage später nachholen müssen.

Der Zweck des Fastens (Sawm) liegt in der Stärkung der Spiritualität, der Übung von Nächstenliebe durch Zakat und der Entwicklung von Selbstbeherrschung. Die letzten zehn Nächte des Monats gelten als besonders heilig, wobei die Lailat al-Qadr (Nacht der Bestimmung) einen Wert von über tausend Monaten besitzt.

Neben dem physischen Verzicht gehören verstärkte Gebete, Koranrezitation und wohltätige Spenden zum Ramadan. Viele Gemeinden bieten gemeinschaftliche Iftar-Mahlzeite zum Fastenbrechen an, die den sozialen Zusammenhalt stärken.

Welche Gremien geben die offiziellen Termine bekannt?

Die Festlegung religiöser Termine obliegt in Deutschland verschiedenen Organisationen. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) sowie die Türkisch-Islamische Union (DITIB) treffen jährlich Entscheidungen, die für ihre Mitglieder bindend sind. Diese Gremien berücksichtigen dabei sowohl astronomische Daten als auch die Tradition der Mondsichtung.

Der Islamische Gemeinschaftsbund (IGMG) veröffentlicht als einer der größten Verbände detaillierte astronomische Berechnungen und bestätigte für 2025 das Ende des Ramadan für den 30. März. Unabhängige lokale Sichtungskomitees ergänzen diese Entscheidungen durch direkte Beobachtungen am deutschen Himmel.

Zusammenfassung: Wann beginnt der Fastenmonat?

Der Ramadan 2025 startet in Deutschland voraussichtlich am 28. Februar oder 1. März und endet am 30. März. Die endgültige Festlegung erfolgt durch Mondsichtung oder astronomische Berechnung, wobei Organisationen wie IGMG, ZMD und DITIB maßgebliche Vorgaben liefern. Muslime sollten sich für das exakte Datum an ihre lokale Gemeinde wenden, da regionale Unterschiede möglich sind.

Häufig gestellte Fragen

Warum wechselt das Ramadan-Datum jährlich?

Der islamische Kalender basiert auf einem Mondzyklus von 354 Tagen, elf Tage kürzer als der gregorianische. Dadurch verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr um zehn bis elf Tage nach vorne.

Was sind die Fastenregeln im Ramadan?

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verzichten Muslime auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Beziehungen. Kranke, Reisende und Schwangere sind ausgenommen und holen die Tage später nach.

Wann ist Lailat al-Qadr im Ramadan 2025?

Die Nacht der Bestimmung liegt in den letzten zehn Tagen, voraussichtlich zwischen dem 21. und 30. März. Traditionell wird der 27. Ramadan, also etwa der 26. März, bevorzugt.

Wie lange dauert der Ramadan 2025?

Der Fastenmonat dauert 29 oder 30 Tage. Für 2025 ist vom 28. Februar oder 1. März bis zum 30. März auszugehen.

Wer bestimmt den Start des Ramadan in Deutschland?

Lokale Sichtungskomitees, der ZMD, DITIB oder die IGMG geben die Termine bekannt. Viele Gemeinden folgen Entscheidungen aus der Türkei oder Saudi-Arabien.

Was passiert bei schlechtem Wetter bei der Mondsichtung?

Bei bewölktem Himmel greifen Gelehrte auf astronomische Berechnungen zurück oder warten einen weiteren Tag. Die Gemeinschaft fastet dann 30 Tage, falls keine Sichtung erfolgt.

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