Ein Jazz-Klassiker von 1954 dient plötzlich als Kinotitel – „Fly Me to the Moon” hat dank Scarlett Johansson und Channing Tatum ein zweites Leben als RomCom über eine gefälschte Mondlandung. Bart Howards Song erlebt seit Juli 2024 einen neuen Popularitätsschub.

Kritiker-Score Rotten Tomatoes: 68% · Regisseur Film 2024: Greg Berlanti · Hauptdarsteller: Scarlett Johansson, Channing Tatum · Originaljahr Song: 1954 · Songschreiber: Bart Howard

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Song komponiert 1954 von Bart Howard als „In Other Words” (Wikipedia)
  • Deutscher Kinostart 11. Juli 2024 unter Titel „To the Moon” (KinoCheck)
  • 37 Songs auf dem Soundtrack-Album von Daniel Pemberton (Spotify)
2Was unklar ist
  • Exakte Altersfreigabe des Films nicht öffentlich dokumentiert
  • Lauflänge des Films in Minuten nicht abschließend bestätigt
  • Post-Release-Kritikdaten und Einspielergebnisse noch ausstehend
3Zeitleisten-Signal
  • Song 1954 → Sinatra-Hit 1964 → Roger Cicero-Version 2007 → Film 2024 (Wikipedia)
  • Seit 1995 fester Bestandteil der Popkultur durch „Neon Genesis Evangelion” (Wikipedia)
4Wie es weitergeht
  • Streaming-Verfügbarkeit auf Netflix gemäß 2-Minuten-Regel regelmäßig wechselnd
  • Film aktuell in deutschen Kinos und als Apple Original verfügbar

Die folgende Tabelle fasst zentrale Fakten zu Film und Song zusammen.

Detail Wert Quelle
Filmjahr 2024 Spotify
Songjahr 1954 Wikipedia
Songwriter Bart Howard Wikipedia
RT-Score 68% Rotten Tomatoes
IMDb-Link tt1896747 IMDb

Lohnt sich „Fly Me to the Moon” zum Anschauen?

Der Film „To the Moon” (Originaltitel „Fly Me to the Moon”) bringt RomCom-Stimmung ins Weltall: Scarlett Johansson spielt die Marketing-Expertin Kelly Jones, die von der NASA engagiert wird, um das öffentliche Image der Raumfahrtbehörde aufzubessern – koste es, was es wolle. Channing Tatum verkörpert NASA-Direktor Cole Davis, der die Apollo-11-Mission leiten soll und sich zwischen echter Wissenschaft und geschöntem Image entscheiden muss.

Pros und Cons des Films 2024

Upsides

  • Starbesetzung mit Johansson und Tatum bringt Chemie auf die Leinwand
  • Historischer Apollo-11-Hintergrund verleiht dem Film Tiefe
  • Sony-Pictures-Verleih sichert breite Kinoauswertung
  • Soundtrack mit 37 Songs bietet musikalische Vielfalt

Downsides

  • RomCom-Formel könnte Zuschauer enttäuschen, die echtes Sci-Fi erwarten
  • Arbeitstitel „Project Artemis” deutet auf ursprünglich ernsteren Ton hin
  • Rotten-Tomatoes-Score von 68% signalisiert gemischte Kritiken

Zuschauerbewertungen

Videobuster beschreibt den Film als „scharfsinnige, unterhaltsame und stylishe Komödie, die vor dem Hintergrund des historischen Ereignisses der Apollo-11-Mondlandung der NASA spielt”. Der Trailer verspricht eine „Love story at NASA” – die Balance zwischen Romantik und Raumfahrt-Drama bleibt jedoch Geschmackssache.

Was zu erwarten ist

Wer auf leichte Unterhaltung mit Prominenz-Faktor und einem Hauch von Raumfahrthistorie steht, wird bedient. Wer einen wissenschaftlich fundierten Weltraumfilm sucht, greift besser zu Dokumentationen über die echte Apollo-11-Mission.

Die 68 % auf Rotten Tomatoes bedeuten: Der Film ist besser als der Durchschnitt der Produktionen, aber kein Meilenstein.

Wie haben Kritiker „Fly Me to the Moon” aufgenommen?

Mit einem Rotten-Tomatoes-Score von 68 % bewegt sich „Fly Me to the Moon” im soliden Mittelfeld – weder ein Kritiker-Liebling noch ein Totalausfall. Die Bewertung basiert auf englischsprachigen Rezensionen; eine separate deutschsprachige Kritikensammlung liegt bislang nicht in großem Umfang vor.

Rotten Tomatoes Bewertung

Die aggregierte Bewertung setzt sich aus mehreren Dutzend Kritiken zusammen, wobei die Bandbreite von verhalten positiv bis begeistert reicht. Lob erhalten vor allem die Chemie zwischen Johansson und Tatum sowie das produktionsdesign, das die 1960er-Jahre-Atmosphäre einfängt.

IMDb-Rezensionen

Auf IMDb (tt1896747) finden sich erste Zuschauerbewertungen, die das Bild aus den Kritiken spiegeln: Solide Unterhaltung mit Luft nach oben. Wer die Raumfahrt-Geschichte kennt, bemängelt teils die vereinfachte Darstellung des NASA-Wettlaufs gegen die Sowjetunion.

Kritikereinordnung

Die 68 % auf Rotten Tomatoes bedeuten: Der Film ist besser als der Durchschnitt der Produktionen, aber kein Meilenstein. Für einen romantischen Sommerfilm mit Starbesetzung ist das ein respektables Ergebnis.

Auf welcher Plattform kann ich „Fly Me to the Moon” schauen?

Seit dem Kinostart am 11. Juli 2024 in Deutschland ist „To the Moon” in deutschen Kinos angelaufen. Als Apple Original Film ist die Produktion zudem über Apple’s Streaming-Dienste verfügbar – ein Vorteil gegenüber reinen Kinoexklusivtiteln.

Streaming-Optionen

Neben dem Kinobesuch steht der Film als Apple Original zum Streamen bereit. Die digitale Veröffentlichung erfolgte parallel zur Kinoauswertung, was eine duale Nutzung ermöglicht.

Netflix-Status

Eine feste Netflix-Verfügbarkeit ist derzeit nicht dokumentiert. Apple-Original-Filme erscheinen erfahrungsgemäß erst nach mehreren Monaten oder Jahren auf anderen Plattformen. Nutzer sollten die Streaming-Dienste regelmäßig prüfen, da Titel gemäß der sogenannten 2-Minuten-Regel bei Netflix regelmäßig aus dem Angebot verschwinden und zurückkehren können.

Aktuelle Verfügbarkeit

Da es sich um einen Apple Original handelt, ist eine Netflix-Verfügbarkeit kurzfristig nicht zu erwarten. Am zuverlässigsten ist derzeit der Kinobesuch oder der direkte Erwerb über Apple.

Wer ist der ursprüngliche Sänger von „Fly Me to the Moon”?

Der Song wurde 1954 von Bart Howard unter dem Titel „In Other Words” komponiert. Der Komponist, geboren als Bartholomew D. Howard, schrieb das Stück ursprünglich als Jazz-Ballade. Die erste Aufnahme stammt von Kaye Ballard – der Durchbruch kam jedoch erst Jahre später.

Song-Geschichte

Bart Howard schrieb den Song innerhalb von zwanzig Minuten, wie überliefert wird. Das Ergebnis war eine 32-taktige Komposition in ABAB-Form mit Wechsel von Dur zu Moll – ungewöhnlich für die Zeit, was dem Stück seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Der Originaltakt ist 3/4, viele spätere Cover-Versionen verwenden jedoch 4/4.

Berühmte Cover

Über hundert Versionen des Songs existieren mittlerweile. Zu den bekanntesten gehören Interpretationen von Frank Sinatra, Nat King Cole, Doris Day und dem japanischen Anime „Neon Genesis Evangelion”, wo das Stück 1995 als Abspann verwendet wurde und eine neue Generation erreichte.

Warum der Song überdauert

Die melancholische Melodie und der poetische Text – ursprünglich als Liebeslied gedacht – passten perfekt zur Mondlandungsrhetorik der 1960er. Die NASA machte den Song kurzerhand zum inoffiziellen Motto.

Welche ist die berühmteste Version von „Fly Me to the Moon”?

Die Interpretation von Frank Sinatra aus dem Jahr 1964 gilt als die definitive Version. Mit dem Arrangement von Quincy Jones wurde der Song zu einem Jazz-Standard, der Sinatras Karriere um ein weiteres Kapitel ergänzte.

Frank Sinatra Version

Sinatras Version erschien auf dem Album „It Might as Well Be Swing” und wurde von Count Basie und seinem Orchester begleitet. Der Song begleitete Sinatra durch die restliche Karriere und wurde auch im Film „Space Cowboys” (2000) verwendet. Auf Spotify ist die Aufnahme weiterhin abrufbar und zählt zu den meistgestreamten Jazz-Versionen.

Andere Interpretationen

Die deutsche Version „Schieß mich doch zum Mond” von Roger Cicero, veröffentlicht am 2. März 2007 auf dem Album „Männersachen”, brachte den Klassiker in die deutschsprachige Poplandschaft. Das Arrangement behält den Swing-Charakter, ersetzt den romantischen Text jedoch durch eine humorvolle deutsche Adaptation.

„Fly Me to the Moon, baby – in other words, please touch me.”

— Frank Sinatra (zitiert nach Wikipedia)

„Als die Marketing-Wunderwaffe Kelly Jones gerufen wird, um das öffentliche Image der NASA zu verbessern, fliegen die Funken nur so in alle Richtungen.”

— Offizieller Filmtext, ToTheMoon-Film.de

Fazit: „Fly Me to the Moon” ist ein Film, der RomCom-Fans mit Weltraum-Romantik lockt, aber keine Wissenschafts-Dokumentation sein will. Scarlett Johansson sorgt mit ihrer Hauptrolle für Publikumsinteresse, und der Soundtrack bietet musikalisches Tiefgang – wer beides erwartet, wird nicht enttäuscht.

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Der Titelsong ‘Fly Me to the Moon’ hat eine faszinierende Geschichte, die Pfad des Jazz-Hits zum Mond vom Original ‘In Other Words’ bis zum Space-Age-Klassiker nachzeichnet.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die 2-Minuten-Regel bei Netflix?

Die 2-Minuten-Regel beschreibt ein Phänomen, bei dem Netflix-Titel regelmäßig aus dem Angebot verschwinden und später zurückkehren. Konkret bedeutet das: Ein Film, der heute verfügbar ist, kann morgen weg sein und übermorgen wiederkommen. Nutzer sollten daher keine langfristige Verfügbarkeit voraussetzen.

Was waren Frank Sinatras letzte Worte?

Frank Sinatra starb am 14. Mai 1998 in Los Angeles. Seine angeblichen letzten Worte werden in verschiedenen Quellen unterschiedlich wiedergegeben – eine verifizierte Aussage dazu liegt nicht öffentlich vor. Die heute kursierenden Zitate stammen aus nachgelassenen Memoiren und Anekdotensammlungen.

Gibt es „Fly Me to the Moon” auf Deutsch?

Ja, eine deutsche Version existiert: „Schieß mich doch zum Mond” von Roger Cicero aus dem Jahr 2007. Diese Interpretation ist auf dem Album „Männersachen” erschienen und auf YouTube verfügbar. Die deutsche Adaptation behält den Swing-Charakter des Originals.

Wo finde ich Noten zu „Fly Me to the Moon”?

Noten und Songbook-Arrangements sind über gängige Musikverlage und Online-Shops wie SheetMusicPlus oder JW Pepper erhältlich. Die Originalkomposition von Bart Howard erscheint in verschiedenen Schwierigkeitsgraden – von Klavier-Solo bis Big-Band-Arrangement.

Was ist „Fly Me to the Moon” (2008)?

Ein gleichnamiger Film aus dem Jahr 2008 existiert ebenfalls – dabei handelt es sich jedoch um eine japanische Anime-Produktion mit anderem Inhalt. Verwechsle diesen nicht mit dem Kinofilm 2024 oder dem Song. Die Veröffentlichung von 2008 ist eine eigenständige Animationsproduktion.

Ist „Fly Me to the Moon” ein Jazz-Stück?

Ja, der Song gilt als Jazz-Standard. Ursprünglich als Jazz-Ballade komponiert, wurde er durch Frank Sinatras Version endgültig in diesem Genre verankert. Heute wird das Stück sowohl im Jazz als auch in Pop und anderen Genres interpretiert – die Grundstruktur bleibt jedoch dem Jazz verpflichtet.

Wie viele Versionen existieren von „Fly Me to the Moon”?

Über hundert Versionen des Songs existieren laut Wikipedia – darunter Aufnahmen von Frank Sinatra, Nat King Cole, Doris Day, Julie Andrews und vielen weiteren Künstlern. Die Bandbreite reicht von Big-Band-Arrangements bis zu akustischen Gitarren-Versionen.