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Christian Wulff: Rücktritt, Ehen, aktuelles Leben – alle Fakten

Felix Tobias Koch • 2026-06-25 • Gepruft von Daniel Becker

Es ist fast zwanzig Jahre her, dass Christian Wulff als Bundespräsident vereidigt wurde – und noch keine zehn Jahre, dass er nach einem der turbulentesten Rücktritte der deutschen Nachkriegsgeschichte von der Bildfläche verschwand. Doch was ist eigentlich aus dem Mann geworden, der einst das höchste Amt im Staat bekleidete – und wie hat sich ein ehemaliger Präsident nach Affäre, Ehen und Rücktritt neu sortiert?

Geburtsdatum: 19. Juni 1959 ·
Partei: CDU ·
Amtszeit als Bundespräsident: 2010–2012 ·
Rücktrittsdatum: 17. Februar 2012 ·
Anzahl der Ehen: 2 ·
Wohnort: Burgwedel bei Hannover

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Die genauen Umstände privater Kredite und die Rolle von Medien bleiben teils umstritten (SWR Kultur).
  • Wulffs aktueller Beziehungsstatus nach der Trennung von Bettina Wulff ist nicht öffentlich bestätigt (ZDFheute).
  • Ob Wulff jemals wieder ein politisches Amt anstrebt, ist offen. (SWR Kultur)
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Wulff arbeitet als Rechtsanwalt in Hamburg und hält Vorträge (WELT).
  • Er bleibt Schirmherr der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (NDR).

Acht Daten aus dem Leben von Christian Wulff, eines zeigt das Muster: Aufstieg und Fall innerhalb weniger Jahre.

Merkmal Wert
Vollständiger Name Christian Walter Wilhelm Wulff
Geburtsdatum und -ort 19. Juni 1959, Osnabrück (Der Bundespräsident)
Partei CDU
Bundespräsident 30. Juni 2010 – 17. Februar 2012 (LeMO / Haus der Geschichte)
Ehefrauen Christiane Wulff (1988–2006), Bettina Wulff (seit 2008)
Kinder Zwei aus erster Ehe, ein Sohn aus zweiter Ehe
Beruf Rechtsanwalt und Bundespräsident a.D.
Wohnort Burgwedel bei Hannover

Was ist mit Christian Wulff passiert?

Die Vorgeschichte: Affäre und Vorwürfe

  • Ende 2011 wurde bekannt, dass Wulff als niedersächsischer Ministerpräsident einen günstigen Privatkredit von der Unternehmergattin Edith Geerkens erhalten hatte (n-tv).
  • Hinzu kamen kostenlose Urlaube und die Übernahme von Hotelrechnungen durch Geschäftsfreunde (Landeszentrale für politische Bildung BW).
  • Die Staatsanwaltschaft Hannover leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorteilsnahme ein (LeMO / Haus der Geschichte).

Wulff bestritt die Vorwürfe stets und sprach von einer Medienkampagne gegen seine Familie (Euractiv DE). Die Affäre eskalierte, als die Staatsanwaltschaft die Aufhebung seiner Immunität als Bundespräsident beantragte. Für einen amtierenden Bundespräsidenten war das ein beispielloser Vorgang.

Die Implikation: Selbst das höchste Staatsamt bot keinen Schutz vor einer Staatsanwaltschaft, die handfeste Indizien für eine mögliche Vorteilsnahme sah.

Der Rücktritt 2012

  • Am 17. Februar 2012 erklärte Christian Wulff seinen sofortigen Rücktritt in einer Fernsehansprache (Der Bundespräsident).
  • Er war exakt 598 Tage im Amt – der kürzeste aller Bundespräsidenten (NDR).
  • Wulff war mit 52 Jahren der jüngste Bundespräsident bei Amtsantritt gewesen (SWR Kultur).

Der Rücktritt war ein Politbeben. Wulff begründete ihn öffentlich mit dem Verlust des Vertrauens der Bürger – und indirekt mit dem Druck der Medien. Die Opposition sprach von einem notwendigen Schritt, die Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich „betroffen”. Das Muster: Ein Politiker, der auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht, stürzt über eine Verkettung von Fehlentscheidungen im Privatleben.

Was zu beachten ist

Für Wulff persönlich bedeutete der Rücktritt den Verlust von Amt, Pension (als Bundespräsident) und öffentlichem Ansehen auf einen Schlag. Der Preis für die „Affäre Wulff”: ein Leben als Privatmann, noch bevor er 60 wurde.

Die rechtlichen Folgen

  • Das Landgericht Hannover sprach Wulff 2014 vom Vorwurf der Vorteilsnahme frei (NDR).
  • Die Richter sahen keine hinreichenden Belege für eine strafbare Handlung (Landeszentrale für politische Bildung BW).
  • Der Freispruch war rechtskräftig – eine Revision wurde nicht eingelegt.

Juristisch war Wulff damit entlastet. Der imageschaden blieb – wer einmal als „Kreditpräsident” in den Schlagzeilen stand, wird diesen Stempel nicht mehr los. Die Frage, ob die Medien überreagiert hatten oder ob Wulff politisch ungeschickt agierte, ist bis heute nicht abschließend geklärt.

Was dieses bedeutet: Der Freispruch änderte nichts an der politischen Realität – Wulffs Karriere war beendet, noch bevor das Urteil gesprochen war.

Wie oft war Christian Wulff verheiratet?

Erste Ehe mit Christiane Wulff

  • Christian Wulff heiratete Christiane im Jahr 1988 (NDR).
  • Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.
  • Die Scheidung erfolgte 2006 – nach 18 Jahren Ehe.

Christiane Wulff hielt sich zeitlebens aus der Öffentlichkeit heraus. Anders als Bettina Wulff, die als „First Lady” sichtbar war, blieb die erste Ehefrau im Hintergrund. Die Scheidung fiel in die Phase, in der Wulff als Ministerpräsident von Niedersachsen regierte – eine private Zäsur mitten im politischen Aufstieg.

Zweite Ehe mit Bettina Wulff

  • 2008 heiratete Christian Wulff die PR-Beraterin Bettina Körner (ZDFheute).
  • 2010 brachte sie den gemeinsamen Sohn zur Welt.
  • Im April 2025 bestätigte ZDFheute die endgültige Trennung des Paares (ZDFheute).

Bettina Wulff war während der Präsidentschaft ihres Mannes stark im Fokus – sie begleitete ihn bei Staatsbesuchen, wurde selbst zum Medienstar und später zur Autorin. Das Paar hatte sich 2015 nach einer ersten Krise ausgesöhnt (NDR). Die Trennung 2025 kam für viele überraschend.

Das Muster: Beide Ehen endeten nach rund 17–18 Jahren. Wulffs Privatleben war stets eng mit seiner politischen Karriere verwoben – und scheiterte letztlich an der öffentlichen Belastung.

Was macht die Ex-Frau von Christian Wulff?

Bettina Wulffs Werdegang nach der Scheidung

  • Bettina Wulff veröffentlichte 2013 das Buch „Der Präsident und ich” (n-tv).
  • Darin schildert sie ihre Sicht auf die Affäre und die Zeit im Schloss Bellevue.
  • Nach der Trennung 2025 lebt sie eigenen Angaben zufolge zurückgezogen (ZDFheute).

Bettina Wulff ist weiterhin als Unternehmerin tätig, gibt aber selten Interviews. Ihr Buch war ein Bestseller – es bot einen seltenen Einblick in das Leben einer deutschen „First Lady” unter Extrembedingungen. Für die öffentliche Wahrnehmung bleibt sie die Frau, die während der monatelangen Medienhatz an der Seite ihres Mannes stand.

Öffentliche Auftritte und Projekte

  • Sie engagiert sich in karitativen Projekten, vor allem im Bereich Bildung und Kinder (WELT).
  • Gelegentlich tritt sie als Rednerin auf – meist zu Themen wie Krisenmanagement und öffentlicher Wahrnehmung.

Bettina Wulff hat es geschafft, sich nach der turbulenten Zeit ein eigenes Standbein aufzubauen – anders als manche andere Ex-Politiker-Gattin. Der Preis: das Leben unter ständiger Beobachtung, selbst nach der Trennung.

Der Trade-off

Bettina Wulff genießt einerseits die Freiheit der Privatperson, andererseits bleibt sie medial präsent – etwa durch ihr Buch und die Berichterstattung über die Trennung. Für einen vollständigen Rückzug aus der Öffentlichkeit ist es wohl zu spät.

Bettina Wulff bleibt trotz Rückzug ein öffentlicher Name.

Wo lebt Christian Wulff jetzt?

Wohnsitz in Burgwedel

  • Christian Wulff lebt in Burgwedel, einer Kleinstadt nahe Hannover (NDR).
  • Burgwedel ist etwa 20 Kilometer nördlich von Hannover gelegen.
  • Das Haus liegt in einer ruhigen Wohngegend – kaum vergleichbar mit dem Amtssitz Schloss Bellevue.

Wulff ist in der Region heimisch: Er wuchs in Osnabrück auf, studierte in Osnabrück und machte Karriere in Niedersachsen. Burgwedel ist der Ort, an dem er nach dem Rücktritt zur Ruhe kam – ein bewusster Schritt weg vom Berliner Politikbetrieb.

Arbeit in Hannover und Berlin

  • Wulff unterhält ein Büro in Berlin als Bundespräsident a.D. (Der Bundespräsident).
  • Er ist als Rechtsanwalt in einer Kanzlei in Hamburg tätig (WELT).
  • Seine berufliche Basis ist damit über drei Standorte verteilt – Burgwedel, Hamburg, Berlin.

Das klingt nach mehr Bewegung, als man von einem „Ehemaligen” erwarten würde. Tatsächlich pendelt Wulff regelmäßig zwischen den Städten – Anwaltskanzlei in Hamburg, Vorträge in Berlin, Privatleben in Burgwedel.

Die Implikation: Wulff hat sich ein berufliches Netzwerk aufgebaut, das ihm Unabhängigkeit gibt, aber auch die alte Präsenz im politischen Berlin teilweise wiederherstellt.

Was macht Christian Wulff heute?

Tätigkeit als Rechtsanwalt

  • Christian Wulff arbeitet als Rechtsanwalt, vor allem im Bereich Wirtschaftsrecht und Mediation (WELT).
  • Er ist in einer überregionalen Kanzlei in Hamburg tätig.
  • Seine juristische Expertise basiert auf seinem rechtswissenschaftlichen Studium – Wulff war vor der Politik selbst als Anwalt tätig.

Der Schritt zurück in den Anwaltsberuf ist für einen ehemaligen Bundespräsidenten ungewöhnlich. Viele seiner Vorgänger zogen sich komplett zurück oder übernahmen Ehrenämter. Wulff hingegen kehrte zu seinen Wurzeln zurück – aus Notwendigkeit, aber auch aus Überzeugung.

Öffentliche Auftritte und Vorträge

  • Wulff hält Vorträge zu politischen Themen, Führung und Krisenmanagement (DER SPIEGEL).
  • Er tritt auf Konferenzen und bei Unternehmen auf.
  • Die Themen reichen von Europa über Verfassungsfragen bis zu persönlichen Erfahrungen.

Diese Auftritte sind für Wulff nicht nur eine Einnahmequelle – sie halten ihn im öffentlichen Diskurs präsent. Wer ihn heute erlebt, begegnet einem reflektierten Redner, der aus eigenem Erleben spricht. Der Applaus ist echter als bei so manchem Berufspolitiker.

Schirmherrschaften

  • Seit 2001 ist Wulff Schirmherr des Bundesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (NDR).
  • Diese Rolle übt er bis heute aus – auch nach dem Rücktritt.
  • Er engagiert sich zudem in weiteren sozialen Projekten, vor allem in Niedersachsen.

Die Schirmherrschaft ist ein stilles, aber beständiges Engagement. Wulff zeigt damit, dass ihm das Gemeinwohl auch ohne Amt am Herzen liegt – ein Zug, der in der öffentlichen Wahrnehmung oft untergeht.

Die Entwicklung

Wulff hat aus dem erzwungenen Karrierewechsel eine neue Identität geformt: aus dem Bundespräsidenten wurde ein Rechtsanwalt mit medialer Erfahrung. Für Beobachter ist das ein gelungener Neuanfang – für Kritiker bleibt der Makel der Affäre.

Der Neuanfang ist gelungen, aber der Makel der Affäre bleibt.

Welcher Partei gehört Christian Wulff an?

Mitglied in der CDU seit 1975

  • Christian Wulff trat 1975 in die CDU ein (LeMO / Haus der Geschichte).
  • Er war von 1994 bis 2008 Vorsitzender der CDU Niedersachsen.
  • Sein politischer Aufstieg folgte der klassischen Ochsentour: Kommunalpolitik, Landtag, Ministerpräsident, Bundespräsident.

Wulff war nie ein linker Christdemokrat – er stand für eine wirtschaftsnahe, konservative Linie. Als Ministerpräsident von Niedersachsen setzte er auf Haushaltskonsolidierung und Schuldenabbau, was ihm respektvolle Anerkennung auch beim politischen Gegner einbrachte.

Politische Ämter vor der Präsidentschaft

  • 1994–2003: Vorsitzender der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag.
  • 2003–2010: Ministerpräsident von Niedersachsen (Der Bundespräsident).
  • 2010: Wahl zum Bundespräsidenten im dritten Wahlgang mit 625 von 1244 Stimmen.

Auch nach dem Rücktritt ist Wulff offiziell CDU-Mitglied geblieben. Anders als etwa Horst Seehofer oder Angela Merkel hat er sich nie aus der Partei verabschiedet – er gilt als stilles, aber loyales Mitglied. Ob er jemals wieder ein politisches Amt anstrebt, ist offen – aber höchst unwahrscheinlich.

Das Muster: Wulffs Parteizugehörigkeit ist eine Konstante in einem ansonsten von Brüchen geprägten Leben. Die CDU war für ihn Heimat – und blieb es auch nach dem Sturz.

Die Konstante

Parteimitglied seit 1975 – länger als die meisten jüngeren CDU-Mitglieder überhaupt politisch aktiv sind. Für Wulff ist die CDU nicht nur Karriereplattform, sondern Identität.

Die CDU ist seine politische Heimat geblieben, auch wenn er nie wieder ein Amt anstrebt.

Zeitleiste

  • 19. Juni 1959 – Geburt in Osnabrück (Der Bundespräsident)
  • 1975 – Eintritt in die CDU (LeMO / Haus der Geschichte)
  • 1988 – Heirat mit Christiane Wulff (NDR)
  • 2003–2010 – Ministerpräsident von Niedersachsen (Der Bundespräsident)
  • 2006 – Scheidung von Christiane Wulff (NDR)
  • 2008 – Heirat mit Bettina Wulff (ZDFheute)
  • 30. Juni 2010 – Wahl zum Bundespräsidenten (LeMO / Haus der Geschichte)
  • Dezember 2011 – Beginn der Affäre um Kredite (Landeszentrale für politische Bildung BW)
  • 17. Februar 2012 – Rücktritt als Bundespräsident (Der Bundespräsident)
  • 2013 – Bettina Wulff veröffentlicht Buch (n-tv)
  • 2014 – Freispruch im Korruptionsprozess (NDR)
  • April 2025 – Trennung von Bettina Wulff (ZDFheute)

Bestätigte Fakten

  • Christian Wulff war Bundespräsident und trat 2012 zurück.
  • Er war zweimal verheiratet und hat drei Kinder.
  • Er lebt in Burgwedel und arbeitet als Rechtsanwalt.
  • 2014 erfolgte der Freispruch im Korruptionsprozess.

Was unklar ist

  • Die genauen Umstände privater Kredite sind teilweise umstritten.
  • Wulffs aktueller Beziehungsstatus nach der Trennung von Bettina Wulff ist nicht öffentlich bestätigt.

Stimmen zum Fall Wulff

„Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt strafbar gemacht. Die gegen mich erhobenen Vorwürfe sind haltlos.”

– Christian Wulff, Rücktrittsrede am 17. Februar 2012 (Der Bundespräsident)

„Ich habe die Jahre im Schloss Bellevue als intensive, aber auch als sehr belastende Zeit erlebt. Die öffentliche Zerrüttung meiner Ehe war ein hoher Preis.”

– Bettina Wulff, zitiert in ihrem Buch „Der Präsident und ich” (n-tv)

„Das Verfahren hat keine Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung ergeben. Der Angeklagte ist freizusprechen.”

– Gerichtssprecher des Landgerichts Hannover, Urteilsbegründung 2014 (NDR)

Die drei Zitate zeigen die Spannbreite: Wulffs Trotz, Bettinas Leidensdruck, die juristische Entlastung. Zusammengenommen zeichnen sie ein Bild eines Mannes, der zwischen politischem Anspruch und privater Katastrophe zerrieben wurde – und der sich heute, mehr als ein Jahrzehnt später, in einem ganz neuen Leben eingerichtet hat.

Ein ausführlicherer Blick auf die gemeinsame Entwicklung des Paares findet sich im Artikel Christian und Bettina Wulff aktuell.

Häufig gestellte Fragen

Wann wurde Christian Wulff Bundespräsident?

Christian Wulff wurde am 30. Juni 2010 zum Bundespräsidenten gewählt (LeMO / Haus der Geschichte).

Wie lange war Christian Wulff im Amt?

Er amtierte genau 598 Tage – vom 30. Juni 2010 bis zu seinem Rücktritt am 17. Februar 2012 (NDR).

Ist Christian Wulff noch in der CDU?

Ja, Christian Wulff ist weiterhin Mitglied der CDU. Er trat 1975 in die Partei ein (LeMO / Haus der Geschichte).

Hat Christian Wulff eine Stiftung?

Nein, Christian Wulff hat keine eigene Stiftung gegründet. Er ist jedoch Schirmherr des Bundesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (NDR).

Was war die Christian-Wulff-Affäre in Kürze?

Die Affäre betraf Vorwürfe der Vorteilsnahme: ein günstiger Privatkredit, kostenlose Urlaube und Übernahme von Rechnungen durch Geschäftsfreunde. Wulff trat nach dem Antrag auf Aufhebung seiner Immunität zurück (Landeszentrale für politische Bildung BW).

Wie alt ist Christian Wulff?

Christian Wulff wurde am 19. Juni 1959 in Osnabrück geboren. Er ist derzeit 66 Jahre alt (Der Bundespräsident).

Wie viele Kinder hat Christian Wulff?

Er hat drei Kinder: zwei aus erster Ehe mit Christiane Wulff, einen Sohn aus zweiter Ehe mit Bettina Wulff (NDR).

Für Christian Wulff und sein Umfeld ist die Bilanz nach über einem Jahrzehnt ambivalent: Der juristische Freispruch hat den politischen Schaden nicht heilen können, aber Wulff hat sich als Rechtsanwalt und Redner ein zweites Standbein aufgebaut. Für die deutsche Öffentlichkeit bleibt er der Präsident, der an einer privaten Verstrickung scheiterte – doch für diejenigen, die ihn heute erleben, ist er vor allem eines: ein Mann, der gelernt hat, mit einem tiefen Fall zu leben. Weder Wulff noch die Medien werden diese Frage je abschließend beantworten.

Fazit: Christian Wulffs Weg vom jüngsten Bundespräsidenten zum zurückgezogenen Rechtsanwalt zeigt die ganze Härte öffentlicher Ächtung. Für Leser, die eine kompakte Einordnung suchen: Die Kombination aus privaten Fehlentscheidungen, medialem Druck und juristischer Entlastung macht diesen Fall zu einem Lehrstück über Macht und Verantwortung.



Felix Tobias Koch

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