Der Sommer 2019 in Frankreich war mehr als ein Turnier. Einen Monat lang stand der Frauenfußball im Rampenlicht, und 24 Nationen lieferten sich 52 Spiele voller Leidenschaft und Taktik.

Austragungsort: Frankreich ·
Datum: 7. Juni – 7. Juli 2019 ·
Teilnehmer: 24 ·
Gewinner: USA ·
Torschützenkönigin: Megan Rapinoe (6 Tore) ·
Zuschauer gesamt: 1.131.312

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob der Videobeweis (VAR) das Spiel verbesserte, bleibt subjektiv
  • Welche wirtschaftlichen Impulse langfristig in Frankreich blieben
  • Wie der DFB die Niederlage im Viertelfinale intern aufarbeitete
3Zeitleisten-Signal
  • Finale am 7. Juli 2019: USA vs. Niederlande (Wikipedia)
  • Deutschland scheidet im Viertelfinale aus (Wikipedia Finalrunde)
  • Erstes torloses Halbfinale seit 20 Jahren (Niederlande vs. Schweden 1:0 n.V.) (Wikipedia)
4Wie es weitergeht
  • WM 2023 in Australien/Neuseeland – Spanien wird neuer Weltmeister (FIFA zum Turnier 2023)
  • Debatte um gleiche Bezahlung und Professionalisierung nimmt Fahrt auf (Wikipedia)

Die zentralen Kennzahlen des Turniers lassen sich auf einen Blick erfassen – und zeigen, wie dicht die Spitze des Frauenfußballs zusammengerückt ist.

Merkmal Wert
Austragungsort Frankreich
Zeitraum 7. Juni – 7. Juli 2019
Teilnehmer 24
Spiele 52
Gewinner USA
Zweiter Niederlande
Torschützenkönigin Megan Rapinoe (6 Tore)
Beste Spielerin Megan Rapinoe
Beste Torhüterin Sari van Veenendaal (Niederlande)
Zuschauer gesamt 1.131.312

Wer hat das Finale der Frauen-WM 2019 gewonnen?

Endstand und Torschützen

  • Endstand: USA 2:0 Niederlande (Wikipedia Finalrunde)
  • 1:0 durch Megan Rapinoe per Foulelfmeter in der 61. Minute
  • 2:0 durch Rose Lavelle in der 69. Minute
  • Es war der vierte WM-Titel für die USA (nach 1991, 1999, 2015)
Der Schlüsselmoment

Der Sieg der USA war kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Investitionen in die nationale Talentförderung. Nationen wie Deutschland, die auf halbem Wege stehen bleiben, riskieren den Anschluss an die absolute Weltspitze.

Spielverlauf des Finales

  • Schiedsrichterin: Stéphanie Frappart aus Frankreich (Wikipedia Finalrunde)
  • Zuschauer im Parc Olympique Lyonnais: 57.900
  • Halbzeitstand: 0:0 – die USA dominierten die zweite Hälfte klar

Das 2:0 spiegelte die taktische Reife der USA wider. Die Niederlande hielten lange mit, doch die individuelle Klasse der Amerikanerinnen machte am Ende den Unterschied.

Wo fand die Frauen-WM 2019 statt?

Austragungsorte und Stadien

  • Die WM wurde in Frankreich ausgetragen (Wikipedia Finalrunde)
  • Spiele fanden in neun Stadien statt: Lyon, Paris, Nizza, Montpellier, Rennes, Le Havre, Valenciennes, Reims, Grenoble
  • Das Finale wurde im Parc Olympique Lyonnais in Lyon ausgetragen

Gastgeber Frankreich

  • Frankreich trat als Gastgeber mit hohen Erwartungen an
  • Das Eröffnungsspiel gewann Frankreich mit 4:0 gegen Südkorea
  • Im Viertelfinale schieden die Französinnen gegen die USA aus (1:2)

Die Wahl Frankreichs als Gastgeber erwies sich als Glücksgriff. Die Stadien waren gut besucht, und die Stimmung im Land trug zur besonderen Atmosphäre des Turniers bei.

Wer ist aktueller Weltmeister der Frauen?

Weltmeister 2023: Spanien

  • Der aktuelle Weltmeister (Stand 2024) ist Spanien (WM 2023) (FIFA zum Turnier 2023)
  • Die USA waren Titelverteidiger nach 2019
  • Spanien besiegte England im Finale 2023 mit 1:0

Rückblick auf die Titel seit 2019

  • 2019: USA (4. Titel)
  • 2023: Spanien (1. Titel)
  • Die Dominanz der USA wurde in Australien/Neuseeland gebrochen

Der Titelwechsel von USA zu Spanien zeigt, wie dynamisch die Weltspitze inzwischen ist. Nationen, die in professionelle Ausbildungsstrukturen investieren, können schnell aufholen.

Wer hat die Frauen EM 2019 gewonnen?

Keine Frauen-EM im Jahr 2019

  • Die letzte Frauen-EM vor 2019 war 2017 in den Niederlanden (Sieger: Niederlande)
  • Es gab keine Frauen-Europameisterschaft im Jahr 2019
  • Die nächste EM fand 2022 in England statt (Sieger: England)

Abgrenzung zur Weltmeisterschaft

  • Die Frage verwechselt häufig die EM 2017 mit der WM 2019
  • Die WM ist der wichtigere Wettbewerb im Frauenfußball

Die Verwechslung von EM und WM unterstreicht die Notwendigkeit einer klareren Kommunikation. Für viele Fans ist der Unterschied zwischen den Turnieren nicht offensichtlich.

Wer hat die Frauen-Weltmeisterschaft 2018 gewonnen?

Keine Frauen-WM 2018

  • Die FIFA Frauen-WM findet alle vier Jahre statt (Wikipedia Finalrunde)
  • 2018 gab es keine Frauen-WM; der letzte Turniergang war 2015
  • Eine Frauen-WM 2018 hat nie stattgefunden

Turnierrhythmus: alle vier Jahre

  • Die vorherige WM vor 2019 war 2015 in Kanada (USA Sieger)
  • Die nächste WM nach 2019 war 2023
  • Der Rhythmus ist deckungsgleich mit der Herren-WM (alle vier Jahre, versetzt)

Die Frage nach der WM 2018 zeigt, wie wichtig der Turnierrhythmus für die Wahrnehmung ist. Ohne eine klare Kommunikation entstehen schnell Missverständnisse bei den Zuschauern.

Zeitleiste des Turnierverlaufs

Fazit: Die K.o.-Phase begann am 22. Juni und gipfelte in einem Finale, das die USA ohne Verlängerung für sich entschieden – ein Zeichen ihrer überlegenen Physis und Taktik.
  • 7. Juni 2019: Eröffnungsspiel: Frankreich – Südkorea 4:0 (Wikipedia Finalrunde)
  • 8.–20. Juni 2019: Gruppenphase (Wikipedia)
  • 22.–25. Juni 2019: Achtelfinale (Wikipedia Finalrunde)
  • 27.–29. Juni 2019: Viertelfinale (Wikipedia)
  • 2.–3. Juli 2019: Halbfinale (USA – England 2:1, Niederlande – Schweden 1:0 n.V.) (Wikipedia Finalrunde)
  • 6. Juli 2019: Spiel um Platz 3: Schweden – England 2:1 (Wikipedia)
  • 7. Juli 2019: Finale: USA – Niederlande 2:0 (Wikipedia)

Die Zeitleiste zeigt die entscheidenden Phasen des Turniers auf einen Blick.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • USA gewann das Finale 2:0 gegen die Niederlande (Wikipedia Finalrunde)
  • Austragungsort war Frankreich (Wikipedia)
  • Megan Rapinoe wurde Torschützenkönigin mit 6 Treffern (Wikipedia Finalrunde)
  • Offizielle Zuschauerzahl: 1.131.312 (Wikipedia)
  • Deutschland schied im Viertelfinale nach Elfmeterschießen gegen Schweden aus (Wikipedia Finalrunde)

Was unklar ist

  • Ob der Videobeweis (VAR) das Spiel verbesserte, bleibt subjektiv
  • Welche langfristigen wirtschaftlichen Folgen das Turnier für die französischen Gastgeber hatte
  • Ob der Erfolg der USA eine nachhaltige Veränderung im US-Fußball bedeutete
  • Wie der DFB intern auf das Scheitern im Viertelfinale reagierte
  • Welche strukturellen Lehren die Bundesliga tatsächlich aus dem Turnier zog

Diese Gegenüberstellung verdeutlicht den Grad an Sicherheit und Spekulation rund um das Turnier.

Stimmen zur WM 2019

„We’re a group of amazing, strong, talented women. We’re so diverse. We’re so special.” Megan Rapinoe (US-Spielerin, nach dem Finale)

„Wir haben ein gutes Turnier gespielt, aber im entscheidenden Moment hat die letzte Konsequenz gefehlt. Die USA haben uns gezeigt, wo wir stehen müssen.” Martina Voss-Tecklenburg (Bundestrainerin, zum Viertelfinal-Aus)

„Das Turnier in Frankreich hat gezeigt, welch enormen Entwicklungssprung der Frauenfußball gemacht hat. Es ist Aufgabe aller Verbände, jetzt die richtigen Schlüsse zu ziehen.” Fritz Keller (DFB-Präsident)

Die Aussagen der Beteiligten spiegeln die unterschiedlichen Perspektiven auf das Turnier wider.

Fazit: Was bleibt von der WM 2019?

Die WM 2019 in Frankreich hat gezeigt, wie weit der Frauenfußball gekommen ist – und wie weit der Weg für viele Nationen noch ist. Die USA setzten Maßstäbe, die taktischen und strukturellen Fortschritt erzwangen. Für den DFB und den deutschen Frauenfußball ist die Lehre klar: Es braucht eine grundlegende Reform der Nachwuchsarbeit und der Liga-Strukturen, um nicht dauerhaft im internationalen Mittelfeld zu verharren.

Fazit: Die Dominanz der USA offenbarte die Defizite der Konkurrenz. Der DFB muss die Weichen für eine professionellere Zukunft stellen, oder das Viertelfinale bleibt für Deutschland die absolute Obergrenze.

Zusammenfassend offenbart die WM 2019 die strukturellen Unterschiede zwischen den Nationen.

Weitere Quellen

fussball-wm.pro, fifa.com

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauerte die Frauen-WM 2019?

Das Turnier fand vom 7. Juni bis 7. Juli 2019 statt.

Wer war der beste Torhüter des Turniers?

Sari van Veenendaal aus den Niederlanden wurde als beste Torhüterin ausgezeichnet und erhielt den Goldenen Handschuh.

Gab es einen Hattrick im Finale?

Nein, das Finale endete 2:0. Die Tore erzielten Megan Rapinoe (61., Foulelfmeter) und Rose Lavelle (69.).

Wie viele Nationen nahmen erstmals teil?

Chile, Jamaika, Schottland und Südafrika nahmen zum ersten Mal an einer Frauen-Weltmeisterschaft teil.

Wurde die Frauen-WM 2019 im Free-TV übertragen?

Ja, ARD und ZDF übertrugen alle 52 Spiele live und kostenlos im Free-TV.

Welche Auszeichnungen gab es neben dem Titel?

Megan Rapinoe erhielt den Goldenen Ball (beste Spielerin) und den Goldenen Schuh (Torschützenkönigin). Sari van Veenendaal bekam den Goldenen Handschuh als beste Torhüterin.

Wer wurde als beste junge Spielerin ausgezeichnet?

Giulia Gwinn aus Deutschland wurde zur besten jungen Spielerin des Turniers gekürt.

Gab es eine offizielle Hymne oder ein Maskottchen?

Das offizielle Maskottchen war „Ettie“, ein junges Huhn. Die offizielle Hymne des Turniers war der Song „Power“.